Autoren: Schmitz, Manfred

Pop Music für Violine & Klavier

Art.Nr.:
610237

Sprache:
deutsch/englisch

Autor:
Manfred Schmitz

ISBN:
978-3-932587-44-3

Autoren:
Schmitz, Manfred

EUR 22,90
inkl. 7 % USt

  • Gewicht 0,18 kg

Freilich, das Interesse bei Kindern und Jugendlichen ist groß, auch auf ihrem Instrument die populäre Musik zu spielen, die ja täglich um sie herum erklingt. Da aber die Vortragsliteratur für Violine und Klavier mit Originalkompositionen in diesem Genre leider äußerst dünn gesät und die berechtigte Nachfrage danach groß ist, sind die drei vorliegenden Kompositionen für fortgeschrittene Violinenschüler entstanden. Und wo auch immer sie diese Stücke vortrugen, bei Schülerkonzerten von Musikschulen, bei Vortragsabenden an Musikhochschulen - der attraktive, "andere" Sound kam gut an und weckte großes Interesse bei Schülern, Studenten, Lehrern und Professoren.

Die musikalischen und spieltechnischen Anforderungen, die sich durch eine fachlich fundierte Synthese aus Pop-Stilistik und der großen Bandbreite traditioneller geigerischer Gestaltungselemente ergeben, machen den besonderen Reiz dieser Stücke aus. Man spielt nicht nur mal eben Popmusik, weil man Popmusik auch mal gerne spielen möchte. Hier profitiert der Schüler an der glücklichen Mischung von unterschiedlicher moderner Stilistik mit traditioneller Spieltechnik.

Somit stellen die vorliegenden Kompositionen im weitesten Sinne eine farbliche Bereicherung für Unterricht und Konzertpodium dar.

Produktbeschreibung

Anspruchsvolle Literatur

Damit Musikschüler jeden Alters populäre Musik spielen können, hat Manfred Schmitz unzählige kleine Kompositionen für verschiedene Besetzungen geschrieben, damit diese auf Originalkompositionen zurückgreifen können. Denn die Nachfrage ist groß und Vortragsliteratur meist spärlich vorhanden.

Unter dem umfassenden Titel „Pop Music“ und „Pop Suite“ hat der Autor drei bzw. vier kleine Kompositionen für den fortgeschrittenen Schüler für die Besetzung Violine und Klavier und Flöte und Klavier geschrieben und fünf weitere Stücke für die Besetzung Streichquartett. Dabei gelingt es Manfred Schmitz, die große Bandbreite der traditionellen Gestaltungselemente der gewählten Instrumente mit einer fachlich fundierten Synthese aus Pop-Stilistik miteinander zu verbinden. Seine ausführlichen Artikulationen und Phrasierungen geben dem Spieler eine gute Anleitung bei der Umsetzung dieser am Anfang noch ungewohnten musikalischen Interpretation.

Die Titel der Stücke – wie „Jazz Toccata“, „Pop Intermezzo“, „Miller Rag“, „Jazz Touch“ oder „RAPsody“ – entführen die Spieler und Zuhörer in die populäre Musik. Alle Stücke stellen eine farbliche Bereicherung in Unterricht und Konzerten dar und bieten in der Form des Streichquartetts eine willkommene musikalische Abwechslung.

Jazz Touch

Pop-Romanze

RAPsody

Manfred Schmitz dürfte wohl zu den fleißigsten Musikern der Gegenwart zählen. Dabei verbindet sich sein Schaffen als Pianist, Komponist, Arrangeur und Bandleader seit jeher auf einzigartige Weise mit seinem Engagement für den musikalischen Nachwuchs. Jahrgang 1939, studierte er von 1957 bis 1962 Klavier an der Musikhochschule „Franz Liszt“ in Weimar, wo er von 1968 bis 1984 selbst als Dozent im Bereich Jazz und Unterhaltungsmusik tätig war. Aus einer Ansammlung für diesen Zweck selbst geschaffenen Unterrichtsmaterials entstand so – ganz nebenbei – in den 1970er Jahren der 3-teilige JAZZ-PARNASS – bis heute eines der Standardwerke in Sachen Jazz-Piano, das sogar ins Russische übersetzt wurde und in der damaligen UdSSR in 25.000 Exemplaren erschien. Aber auch seine umfangreiche kompositorische Tätigkeit in nahezu allen Genres der Populärmusik setzte sich in seiner Lehrtätigkeit fort. Während er über viele Jahre hinweg für das Repertoire so namhafter Interpretinnen wie Gisela May, Uschi Brüning u. v. a. schrieb, sie auf dem Piano begleitete und mit dem Manfred-Schmitz-Trio europaweit jazzte, förderte er sowohl in Weimar z. B. Chanson-StudentInnen als auch an der Musikschule Berlin-Köpenick SchülerInnen, indem er für sie komponierte und mit ihnen produzierte. So ist er heute von etlichen BerufskollegInnen umgeben, von denen viele auf die eine oder andere Weise einmal Schüler bei ihm waren. Vielen Musikpädagogen ist Manfred Schmitz vor allem durch die große Bandbreite an LEHR- und SPIELLITERATUR für verschiedenste Instrumente und Ensembles bekannt, die sich an Vorschulkinder, Anfänger und auch Fortgeschrittene richtet. All dies ist wiederum eine Nebenwirkung seiner langjährigen Arbeit mit Schülern und Schüler-Ensembles als leitender Lehrer in der Musikschule Berlin-Köpenick bis zum Jahre 2004. Und statt nunmehr den Ruhestand wörtlich zu nehmen, geht die Aufarbeitung dieser Erfahrungen in eine neue Runde.
Leider verstarb Manfred Schmitz nach kurzer, schwerer Krankheit am 07.07.2014.