Working Drummer (dt.)

Art.Nr.: 610454

Sprache: deutsch

Autor: John Trotter

ISBN: 978-3-89922-176-3

https://www.ama-verlag.com/de/noten-buecher/working-drummer-dt 

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Willkommen zu The Working Drummer!

Warum dieser Titel? Seit über dreißig Jahren bin ich jetzt ein „Working Drummer“, der in Fernsehshows auftritt, Aufnahmen mit verschiedenen Bands macht, in Kabaretts, Clubs und auf Kreuzfahrtschiffen spielt – quer durch alle Bereiche der Musikindustrie. Die Idee zu diesem Buch entstand 1995, als ich zusammen mit Paul Westwood an seiner Bass Bible gearbeitet habe.

Mein Ziel war es, ein umfangreiches Nachschlagewerk mit Hunderten praktischer Grooves, Fill-ins, Techniken und Konzepten aus einer großen Auswahl von Musikstilen zu schreiben. Der Schwerpunkt lag dabei nicht nur auf dem Schlagzeugspielen, sondern auch auf den Stilen und Hintergründen der Musik sowie den damit verbundenen legendären Musikern. Ich stelle mir vor, dass es nicht nur ein „Schlagzeugbuch“ ist, sondern ein „Musikbuch für Schlagzeuger“, das hoffentlich deine Schlagzeugkenntnisse erweitert und das dich zu einem wirklich gut informierten Musiker macht.

Wir haben alle nur eine begrenzte Zeit zum Üben und wollen gerne etwas Neues lernen. Aus
diesem Grund ist es mein Anliegen, dir praktische, realistische und relevante Dinge zu zeigen. Es geht also nicht um irgendwelche merkwürdigen oder abseits gelegenen Wege, sondern um klassische Ideen, die du sofort als „Working Drummer“ umsetzen kannst. Wenn es ums Üben geht, ist es ganz wichtig, dass du den Unterschied zwischen „spielen“ und üben“ kennst. Es ist natürlich nichts dabei, einfach hinter dem Schlagzeug zu sitzen und Spaß zu haben – darum hast du ja wahrscheinlich überhaupt erst mit dem Schlagzeugspielen angefangen.

Um sich weiterzuentwickeln, ist es allerdings nötig, organisiert und konzentriert zu üben. Das wird es dir ermöglichen, neue Ideen zu entwickeln und dein Vokabular zu erweitern. Ich werde oft gefragt, was ich übe. Ich übe Dinge, die ich nicht spielen kann. Das Stichwort hier ist „Wiederholung“ – so läuft es für mich. Ich habe eine Idee und spiele sie immer und immer wieder und irgendwann (das kann auch erst nach Wochen sein) ist endlich der Punkt erreicht, an dem es sich „richtig“ anfühlt.

Ich musste in all den Jahren als professioneller Musiker viele verschiedene Musikstile und
Schlagzeugtechniken lernen, die ich in diesem Buch auf zwei verschiedene Arten zeigen werde: anhand der notierten Charts und der Begleit-CD. Wenn du etwas lernen willst, ist es unerlässlich, die Beispiele sowohl zu sehen als auch zu hören. Dabei erinnere ich mich daran, wie ich zusammen mit meinem Lehrer Barry Black an einer Vierteltriole gearbeitet habe. Während der Unterrichtsstunde hatte ich den Rhythmus irgendwie verstanden, zu Hause war aber alles schon wieder weg. Ich dachte noch, wenn ich es doch nur noch einmal hören könnte, aber meine nächste Stunde war erst in zwei Wochen – zwei nutzlose Wochen könnte man sagen. Sobald ich es aber noch einmal hörte, fiel bei mir der Groschen.

Darum habe ich in diesem Buch praktisch jedes Beispiel vertont; denn ich denke, dass die Möglichkeit zu sehen und zu hören, den Lernprozess einfacher macht. Ich habe mich auch darum bemüht, genau den Sound zu treffen, der typisch für jedes Genre ist. Um mit diesem Buch zu arbeiten, ist es wichtig, dass du das Lesen der Schlagzeugnotation verinnerlichst. Lass dich hiervon nicht abschrecken – du wirst dich schnell daran gewöhnen. Leseübungen sind ein notwendiges und effizientes Werkzeug, um auf einem professionellen Level zu spielen – wenn du vom Blatt spielen kannst, wirst du mit Leichtigkeit und ohne aufwändige Probe in der Lage sein, in jeder Band zu spielen.

Mit zunehmendem Erfolg werden natürlich die Anforderungen und Erwartungen wachsen. Eine der wichtigsten Fähigkeiten, die du dann zeigen musst, ist Vielseitigkeit. Man wird von dir erwarten, ein breites Repertoire an Rhythmikkenntnissen zu besitzen, die in jeder Situation anwendbar sind. Ein eher abschreckender Gedanke – jedenfalls ging es mir so. Vor diesem Hintergrund hoffe ich, dass du dieses Buch informativ finden und es dir Spaß machen wird, einige dir bisher unbekannte Musikstile und Konzepte zu erforschen.

Denke aber immer daran, dass es eine lebenslange Herausforderung darstellt, ein Weltklassetrommler in einem bestimmten Bereich zu werden. Alle Stile zu beherrschen – das erfordert schon einigen Ehrgeiz!


Jetzt aber genug erzählt, lasst uns anfangen …
John Trotter

Working Drummer

Das Schlagzeugbuch von John Trotter

Ein umfassendes Schlagzeugbuch, das mit der Zeit gegangen ist und den Trends folgt! Mit mehr als 800 praktischen Grooves und Fills für das Drumming in allen populären Musikstilen, darunter Rock, Funk, Blues, Country, Soul, Disco, Reggae, Rock'n'Roll, Fusion, Grunge und Punk sowie in moderneren Stilen wie Drum 'n' Bass, Jungle und HipHop - geschrieben und eingespielt von John Trotter, dem „Working Drummer“, der seit über dreißig Jahren quer durch alle Bereiche der Musikindustrie live und im Studio erfolgreich ist.

Dieses Musikbuch für Schlagzeuger erweitert die Kenntnisse und bildet zu einem wirklich guten Schlagzeuger aus, der auch die Stile und Hintergründe der Musik und deren legendäre Musiker kennt. „The Working Drummer“ zeigt praktische, realistische und relevante Wege zum effizienten Üben auf, die anhand von notierten Charts, der Begleit-CD und -DVD einfach erklärt werden. Praktisch jedes Beispiel findet sich auf der beigefügten CD, da die Möglichkeit die Grooves und Fills zu sehen und zu hören für den Lernprozess unerlässlich ist.

Die beiliegende DVD enthält Videoclips, die John und seine Band bei unterschiedlichen Aufnahmen zeigen, die die Buchproduktion umrahmen. Durch effektiveres Üben unter Nutzung zweier zusätzlicher Medien gelingt das Erarbeiten neuer Grooves und attraktiver Stilelemente schneller und führt zu einem breiten Repertoire, das in jeder Situation anwendbar ist!

„The Working Drummer“ lehrt von den Grundlagen (Stockhaltung/Grip) und Notationstheorie (Taktarten, Noten- und Pausenwerte, Dynamik), die in einfachen Übungen erlernt werden können, über Rudiments, die grundlegenden Schlag-/ Stickpatterns, die gewöhnlich als Snare-Drum-Übungen verwendet werden und die Koordination, Schnelligkeit und Ausdauer erhöhen, bis zu Rock-Grooves, HiHat-Variationen, 12/8-Blues, Shuffles, Swing und vielem mehr! Effiziente Tipps zum Studio-Spiel, Session-Drumming und Solo-Spiel runden den Weg zum „Working Drummer“ ab!

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Weitere Artikel von John Trotter

Working Drummer (engl.)

  • Nutzung der Audio-(MP3)-CD
  • DVD
  • Biografie
  • Vorwort
  • Einführung
  • Schlagzeuglegende
  • Set-up
  • Grundlagen
  • Stockhaltung/Grip
  • Fußpositionen
  • Notationstheorie
  • Dynamik
  • Noten- und Pausenwerte
  • Triolen
  • Rhythmusübungen
  • Punktierte Noten
  • Gebundene Noten
  • Triolen
  • Rudiments
  • Wirbel (Rolls)
  • Paradiddles
  • Rudiment-Variationen
  • Übungen zum Vom-Blatt-spielen (Sight Reading)
  • Übungen für die Hand und das Handgelenk

01 Rock-Grooves: Achtelnoten

  • Rock
  • Grooves mit Achtelnoten
  • Punktierungen und Haltebögen
  • Die geöffnete HiHat
  • Hinzufügen der getretenen HiHat
  • Fills mit Achtelnoten
  • Rocka Nova

02 Rock-Grooves: Sechzehntelnoten

  • Sechzehntelnoten-Grooves
  • Sechzehntelnoten-Grooves mit HiHat-Öffnungen
  • Bassdrum-Patterns mit Sechzehntelnoten
  • Sechzehntelnoten-Grooves mit HiHat-Öffnungen und Akzenten
  • Sechzehntelnoten-Fills
  • Sechzehntelnoten-Fills mit Hand-Fuß-Koordination
  • Fill-Variationen

03 HiHat-Variationen

  • Sechzehntelnoten-HiHat-Variationen
  • HiHat-Patterns mit 32stel-Noten
  • HiHat-Variationen mit 32stel-Noten
  • 32stel-Noten – HiHat-Variationen mit geöffneter HiHat
  • 32stel-Noten – HiHat-Akzente mit geöffneter HiHat
  • HiHat-Variationen mit Sechzehnteltriolen
  • HiHat-Fills mit Sechzehntelnoten

04 12/8-Blues

  • 12/8-Bassdrum-Variationen
  • 12/8-Grooves mit HiHat-Öffnungen
  • Beidhändige 12/8-Grooves
  • Beidhändige 12/8-Grooves mit HiHat-Öffnungen
  • Beidhändige 12/8-Grooves mit Sechzehntelnoten
  • Beidhändige 12/8-Grooves mit Sechzehntelnoten, HiHat-Öffnungen und Akzenten

05 Shuffles

  • Shuffle-Variationen
  • Shuffle-Variationen mit Bassdrum
  • Shuffle-Grooves mit HiHat-Öffnungen
  • Shuffle-Grooves mit Ghost Notes
  • Halftime-Shuffle
  • Halftime-Shuffle mit Bassdrum-Variationen
  • Halftime-Shuffle mit Ghost Notes
  • 12/8-Fills im triolischen Feeling

06 Swing

  • Traditionelle Swing-Patterns
  • Traditional Swing – Brush-Patterns
  • Comping

07 Funk/R&B

  • Funk-Variationen
  • Funk-Variationen mit HiHat-Öffnungen
  • Funk-Progression
  • James Brown
  • Advanced Funk
  • Funk-Rims

08 World-Grooves

  • Latin American
  • Samba Batucada
  • „Snare-off“-Samba
  • Samba – beidhändig gespielt
  • Brush- und Cross-Stick-Samba
  • Tom-Samba
  • Funk-Samba
  • Bossa Nova
  • Afro-Cuban
  • Son-Clave (3-2)
  • Rumba-Clave (2-3)
  • 6/8-Clave (3-2) (Bembé)
  • Tresillo
  • Mozambique
  • Songo
  • Cha-Cha-Cha
  • Bolero/Rumba
  • Mambo
  • Tango
  • African
  • World-Beats
  • New Orleans – Second Line
  • Soul
  • Country
  • Blues
  • Rock ‘n’ Roll
  • Disco
  • Ska
  • Calypso (Soca)
  • Reggae
  • Ragga
  • HipHop
  • Drum ‘n’ Bass
  • Jungle
  • Grunge
  • Punk
  • Cajun und Zydeco
  • Military Styles/Marches

09 Groove-Alternativen

  • Brush-Grooves
  • Cross-Stick-Grooves
  • Tom-Tom-Grooves
  • Unisono-Drumming mit beiden Händen
  • Double-Bassdrum-Grooves

10 Groove-Verzierungen

  • Cymbal
  • Splash-Fills
  • Aufbau eines Grooves mit Percussion
  • Bell-Patterns

11 Halftime, Synkopierung (Verschiebung) und Polyrhythmen

  • Halftime
  • Synkopierung
  • Variationen von Gruppierungen
  • Polyrhythmen
  • Taktüberschreitende Fills

12 Weiterführende Konzepte

  • Paradiddle-Grooves
  • Paradiddle-Kombinationen
  • Weiterführende Paradiddle-Grooves
  • Doubletime-Paradiddles
  • Steve Gadd
  • Fusion
  • Ungerade Grooves/Odd-Time-Grooves
  • Advanced Fills
  • Advanced Fill-Medley

13 Studio-Tipps

  • Hal Blaine und die Wrecking Crew
  • Ein kurzer Abriss
  • Click Tracks
  • Tempo
  • Sound
  • Set-up
  • Overdubs
  • Mikrofon-Aufstellung

14 Soli

  • Klassische Drum-Intros
  • Junior Solo
  • Intermediate Solo
  • Swing Solo
  • Advanced Solo
  • Military Solo

15 Pop-Drumming im 21. Jahrhundert

  • Anregungen

John wurde 1966 in Newcastle upon Tyne in England geboren. Mit 11 Jahren begann er, Schlagzeug zu spielen. Er studierte bei Barry Black in „Ronnie Pearson’s Drum Shop“ und machte hier im Kellerstudio des Shops mit 14 seine erste Aufnahme. Nach seinem Schulabschluss mit 16 spielte er bei The Don Smith Band im „Mayfair Ballroom“ in Newcastle hauptberuflich und profimäßig Schlagzeug. Nach zahlreichen Auftritten in verschiedenen Clubs und auf Kreuzfahrtschiffen zog es ihn in der Mitte der 80er-Jahre nach London.

Nachdem er zunächst mit „The Andy Ross Orchestra“ aufgetreten war, wurde John ein gefragtes Mitglied der Session- und Studioszene, indem er alle Aspekte der Musikindustrie bediente. Er begleitete Künstler wie Robbie Williams, Hot Chocolate, Cliff Richard, George Fame, The Corrs, Ruby Turner, Colin Blunstone, Chris Thompson, Barbara Dickson, The Drifters, Robert Hart, James Belushi und Tony Burrows, der in den 1970ern mehrere Hits landete. John tourte außerdem mit Rocklegenden wie Greenslade, Peter Green’s Splinter Group, Whitesnake’s Moody Marsden und war von 1996 bis 2000 Mitglied bei der Manfred Mann’s Earth Band.

Im Laufe der Jahre arbeitete John für eine Reihe von Produzenten und musikalischen Leitern, dabei unter anderem für Laurie Latham, Richard Niles, Matthew Fisher, Don Airey, Jeff Bova, Trevor Brown, Simon Webb, Julian Littman, Tony Ashton, Andy Fairweather Low, Ralph Ravenscroft, Spike Edney und dem legendären Rolling-Stones-Produzent Jimmy Miller. Sein Hauptarbeitgeber über 12 Jahre war jedoch Philip Pope, Englands erfolgreichster Komponist zahlreicher Filmmusiken und Fernsehtitel, darunter: Spitting Image, Not the 9 O’Clock News, Jane Horrocks, Gimme Gimme Gimme, Harry Enfield, My Hero, The Lenny Henry Show, Hale & Pace, TFI Friday, Kevin & Perry Go Large sowie die preisgekrönte Fast Show.

John nahm Werbejingles für folgende Unternehmen auf: Pepsi, KFC, McDonald’s, Esso, British Telecom, Martini, Heineken, Nescafé, Cadbury, Gillette, Andersen Consulting, Mars, Twix, Vauxhall Cars, Boots, Sharp, Oxford University Press, The Liberal Democrats (UK) und Fuji (Mr.-Bean-Serie).

Weitere Unternehmungen waren eine Reihe von Unterrichtsprojekten, wie Vorführungen auf der Britischen Musikmesse (The British Music Fair), Workshops am „Musicians Institute London“, Schlagzeuglehrer an der „Don Airey’s Rock School“ sowie die Begleitung von Paul Westwood auf den Aufnahmen zu seiner gefeierten Bass Bible (AMA Verlag).

2002 zog John nach Australien und genießt seitdem das Leben „down under“. Er spielt hier live mit Michelle Shocked, Joe Camilleri, Rachael Beck und Todd McKenney, Lucky Oceans, Claire Clarke, Alfredo Malabello, Blanche Dubois, Ryan Webb und Luke Steel (Empire of the Sun); außerdem hat er bei mehr als 100 Alben und LPs mitgewirkt.

Nachdem er 2007 die Australische Staatsbürgerschaft angenommen hat, entwickelt er seine Schlagzeugschule weiter und unterrichtet an den Hochschulen Wesley und Murdoch.