Introduction: Modern Jazz Guitar

Art.Nr.: 610475

Sprache: deutsch

Autor: Max Frankl

ISBN: 978-3-89922-200-5

EUR 22,95
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Für alle Gitarristen, die sich mit Jazz beschäftigen möchten, für die aber die Akkordsymbole und Tonleitern ein großes Mysterium sind

Schön, dass du mir mit „Introduction: Modern Jazz Guitar“ dein Vertrauen schenkst! Ich freue mich sehr, dich auf deinem Weg zum Jazzgitarristen zu begleiten. Kennst du die Mollpentatonik und ein paar Akkorde, wolltest du schon immer Jazz spielen, wusstest aber nicht, wie? Hast du Bücher gewälzt, die dir die Theorie erklären sollten und hast danach zwar mehr verstanden, wusstest aber immer noch nicht, wie du dieses Wissen in der Praxis anwenden solltest? Liebst du den Sound von verschiedenen Jazzgitarristen, hast aber keine Ahnung, wie und was du spielen sollst, um solche Klänge zu erzeugen? Dann bist du hier genau richtig.

Mir ging es ebenso, als ich begonnen habe, mich für Jazz zu interessieren: Für mich waren all die Akkordsymbole und Tonleitern ein großes Mysterium, bis mir meine Lehrer Schritt für Schritt geholfen haben, in diese fantastische Welt einzutauchen. Ich hatte das große Glück, bei Koryphäen wie Wolfgang Muthspiel, Kurt Rosenwinkel, Ben Monder und Frank Möbus zu studieren und von ihnen zu lernen. Dieses Wissen habe ich in New York weiter vertieft, wo ich mit vielen Gitarristen der jüngeren Generation gejammt und diskutiert habe; diese Erkenntnisse sind in diesem Buch verarbeitet.

Du bekommst also eine Übersicht, die up to date und so strukturiert ist, dass du nach und nach immer mehr über Jazz lernen kannst. Letztendlich ist nicht wichtig, wie viel Material du lernst, sondern wie gut du dieses beherrschst. Ich habe dieses Buch so geschrieben, dass du mit den vorliegenden Mitteln großartige Klänge und Sounds erzeugen kannst und mit den Anregungen für das Üben schnell vorwärts kommst.

Introduction: Modern Jazz Guitar

Max Frankl, der neue AMA-Autor und Komponist (Veröffentlichung von 5 Alben wie z.B. „Fernweh“ (2015) und „Home“(2012)), gehört aktuell zu den vielseitigsten und virtuosesten Jazz-Gitarristen, der 2012 mit dem ECHO-Jazz als bester Gitarrist national und 2014 mit dem Europäischen Musikautoren-Stipendium ausgezeichnet wurde. Seit 2009 ist er Mitglied des European Jazz-Orchestra (als erster deutscher Gitarrist überhaupt). Bei einem Studienaufenthalt in New York ließ er sich von Jazz-Virtuosen wie Ben Monder, Chris Cheek und Aaron Parks inspirieren. Diese Kontakte führten zu einer Klangpalette, in der er mit Halleffekten, verzerrten Gitarrensounds und bandmaschinenartigen Delays und Loops arbeitet.

Seine einzigartige Musikalität zieht die Zuhörer in den Bann und dies stellt der Gitarrist Max Frankl in regelmäßigen Club- und Festivalkonzerten in Deutschland unter Beweis. Unzählige Konzerttourneen mit seinen verschiedenen Bands (ob Duo, Trio, Quartett oder Sextett-Besetzung) und anderen Jazz-Größen (unter anderem Lee Konitz, Benny Golson, Nils Wogram und Johannes Enders) führten ihn durch Europa (Schweiz, Österreich, Italien, Dänemark, Polen, Slowenien, Rumänien, Bulgarien, Frankreich, Tschechien und die Ukraine) bis nach Afrika (Mozambik, Madagaskar, Simbabwe, Südafrika und Namibia).

In seinem Erstlingswerk „Introduction: Modern Jazz Guitar“ beschäftigt sich Max Frankl mit dem Thema der Improvisation auf der Jazz-Gitarre. Ausführlich beschäftigt sich der Autor mit den verschiedenen Akkordfolgen in den verschiedenen Tonarten und untermauert alle Theorie mit viel Spielpraxis. So gibt er zu jedem Stil Beispiele von anderen Jazzmusikern und deren Songs (z. B. „So What“ von Miles Davis für die dorische Skala, „Inner Urge“ von Joe Henderson für die lydische Skala oder Wayne Shorters „Ana Maria“ für die phrygische Skala).

Das Buch beginnt mit der harmonischen Basis vieler Jazzkompositionen, der dorischen Skala und darauf aufbauend den dorischen Akkorden. In diesen aufeinanderfolgenden Kapiteln wird der Grundstein gelegt um nachfolgend die Theorie auch auf die anderen Tonarten anwenden zu können. So gibt es weitere Kapitel über die lydische Skala, die phrygische Skala und die Pentatonik. Alle diese Theoriekapitel enden mit einer Eigenkomposition bzw. dem Stück „Sounds Like Dorian“, an denen der Gitarrist das Erlernte anwenden kann. Somit lernt er, wie unterschiedlich ein und dasselbe Stück klingen kann, wenn man in unterschiedlichen Skalen ein Stück begleitet.

Aufgelockert wird die Theorie durch Kapitel, die sich den praktischen Tipps zu Anschlagstechniken und Übetechniken widmen. Seine bevorzugten Übungen, um sich Griffe auf den Bünden zu merken, wendet er auf alle Kapitel an und fördert damit das Improvisieren in den verschiedenen Skalen. Das Kapitel über Equipment stellt verschiedene Gitarren-Typen vor, die für unterschiedliche Jazz-Klänge verantwortlich sind: die Solidbody-Modelle (z. B. gespielt von Künstlern wie Bill Frisell oder Nir Felder) klingen frisch und drahtig, den fetten, dunklen und akustischen Jazzton der Hollowbody-Modelle kennt man z. B. von Wes Montgomery oder Pat Metheny. 

Und die Semi-Hollowbody-Modelle sind die vielseitigsten, da ihr Klang einen akustischen Ton produziert, der genügend Durchsetzungsfähigkeit im Bandkontext bietet. Damit bekommt der Gitarrist ein umfassendes Hintergrundwissen über das Metier des Jazz und wird vom Autor immer wieder dazu aufgefordert, direkt eigene kleine Übesequenzen zu komponieren und diese in einer Bandbesetzung zu üben.

  • Vorwort
  • Kapitel 1 Sounds Like Dorian – die dorische Skala
  • Kapitel 2 Sounds Like Dorian – dorische Akkorde
  • Kapitel 3 Rhythmus, Töne und unsere Hände
  • Kapitel 4 Neue Akkorde so üben, dass du sie nie wieder vergisst
  • Kapitel 5 Sounds Like Lydian – die lydische Skala
  • Kapitel 6 Sound und Equipment
  • Kapitel 7 Das Metronom – unser neuer bester Freund
  • Kapitel 8 Pentatonik? Extrem vielseitig!
  • Kapitel 9 Üben – aber richtig
  • Kapitel 10 Sounds Like Phrygian – die phrygische Skala
  • Kapitel 11 Goodbye – und bis bald
  • CD-Trackliste

Beispielseiten

Introduction: Modern Jazz Guitar

Max Frankl (*1982) hat bei Martijn van Iterson, Wolfgang Muthspiel, Kurt Rosenwinkel und Frank Möbus an den Hochschulen in Amsterdam, Basel und Luzern studiert und sein Studium „summa cum laude“ abgeschlossen. Er war als erster deutscher Gitarrist Mitglied im „European Jazz Orchestra“ und wurde 2012 mit dem ECHO Jazz als „Bester Gitarrist national“ ausgezeichnet. 2013 erweiterte er in New York bei Koryphäen wie Ben Monder, Aaron Parks oder Chris Cheek seine Ausdrucksmöglichkeiten. 2014 wurde er für den Deutschen Musikautorenpreis in der Kategorie "Jazz" nominiert und erhielt im selben Jahr das Europäische Musikautorenstipendium.

Der Kosmopolit ist auf mehr als fünf eigenen Alben als Gitarrist und Komponist zu hören und ist mit seinen Gruppen regelmäßig in ganz Europa auf Tournee. Das Goethe-Institut lud ihn bereits zu Tourneen nach Montenegro, Madagaskar, Mosambik, Namibia, Simbabwe und Südafrika ein. Viel Zeit verbringt er derzeit in New York, das zu seiner zweiten musikalischen Heimat geworden ist.