Die Technik der modernen Konzertgitarre

Art.Nr.: 610425

Sprache: deutsch

Autor: Hubert Käppel

ISBN: 978-3-89922-143-5

EUR 29,95
inkl. 7 % USt

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Detailliertes Kompendium zu den Grundlagen und Spieltechniken der Gitarre im 21. Jahrhundert

„Kunst kommt nicht von Können, sondern von Müssen“ / Arnold Schönberg

Bereits Anfang der 1980er-Jahre hielt ich verschiedene Vorträge zum Thema Gitarrentechnik. Parallel entstand die Idee, meine Methode des Gitarrenspiels in einem Buch zusammenzufassen. Obwohl ich von meinen Studenten und von vielen Kursteilnehmern häufi g aufgefordert wurde, ein Technikbuch zu publizieren, dauerte es noch mehr als zwei Jahrzehnte, bis das Kompendium endlich erscheinen konnte. Mittlerweile bin ich dankbar. Die Erfahrung von 40 Jahren Unterrichtspraxis hat meine Konzeption um zahlreiche Aspekte erweitert.

Natürlich beruhen meine Ideen zum Thema Gitarrentechnik auf den wegweisenden Errungenschaften der großen Meister der Gitarre, allen voran Giuliani, Sor und Tárrega, selbstverständlich auch Pujol, Carlevaro, Llobet und Segovia. Ohne sie ist dieses Buch nicht denkbar. Nun fragt man sich, ist ein zusätzliches Technikbuch für Gitarristen notwendig?

Ich denke ja! Die Gitarrentechnik hat sich in den letzten drei Jahrzehnten so enorm weiterentwickelt, dass es an der Zeit ist, dieser Tatsache Rechnung zu tragen. Noch nie wurde technisch so gut Gitarre gespielt wie heute, und ein Ende der Entwicklung ist nicht abzusehen.

In meinem ersten Studienjahr war ich beeindruckt von der Menge und Vielfalt des technischen Übungsmaterials, das damals zur Verfügung stand. Später fand ich es schwierig, mit dem großen Angebot an Übungen effektiv umzugehen. Daraus entwickelte sich schon früh der Gedanke, das Material übersichtlicher zu gestalten.

Ich habe in dem hier vorliegenden Buch den Versuch unternommen, unter praktischen Gesichtspunkten

das Übungsmaterial zu ordnen und überschaubarer darzustellen, einige neue Übungen hinzuzufügen – jeweils begleitet von musikalisch-technischen Aspekten – und darüber hinaus den Übungsteil mit der ausführlichen Beschreibung der Bewegungsabläufe beider Hände und einer detaillierten Erläuterung der Tonproduktion zu ergänzen. Vervollständigt wird das Werk mit einer „Kurzen Einleitung zum systematischen Üben“, einem Kapitel über Fingersatztechnik mit erklärenden Beispielen sowie weiteren wichtigen Themen wie „Das Stimmen der Gitarre“, „Auswendigspiel – Gedächtnistraining und mentales Training“ und „Lampenfieber und Aufführungsangst“.

Die Beispiele für „Technik-Übepläne“ am Ende dieses Buches sollen dem Gitarristen eine praktische Orientierung geben. Sie sind äußerst hilfreich im Umgang mit dem Handbuch und werden bei den „Hinweisen zum Gebrauch des Technik-Handbuchs“ genauer erläutert.

Da die Übungen nahezu aller Übungskapitel progressiv nach Schwierigkeitsgraden geordnet sind, eignet sich das Handbuch auch für weniger fortgeschrittene Spieler. Zum Beispiel kann der Musikschullehrer so gut wie auf jedem Spielniveau das Technik-Handbuch als zusätzliches oder einziges Lehrwerk einsetzen. Der Flamencogitarrist fi ndet ebenso genügend Material wie der Rockgitarrist, der z. B. beim Kapitel „Koordination von linker und rechter Hand“ statt der Finger ein Plektrum einsetzt. Die Bindeübungen für die linke Hand sind für jeden Gitarristen sinnvoll.

Ein Buch dieses Ausmaßes kann nicht ohne die Hilfe anderer realisiert werden. An dieser Stelle möchte ich mich in erster Linie bei meinen Studenten sowie meinem Kollegen und Freund Hans-Werner Huppertz bedanken, der mir sehr wertvolle Anregungen gab. Stellvertretend für die vielen Experten, die dieses Buch ermöglichten, danke ich Jörg Falk, der den ästhetisch-ansprechenden Notensatz besorgte, Thomas Kaiser, Julia Gray, Günter Schillings, Georg Schmitz für seine stetige Unterstützung dieses umfangreichen Projekts und Tina van den Berg für die Durchsicht der Texte.

Mein besonderer Dank gilt jedoch meinem Verleger Detlef Kessler für seine Geduld über viele Jahre sowie meiner Lektorin Karin Stuhrmann. Ohne sie und ihrem unermüdlichen, kritischen Geist wäre das Buch in dieser Form nicht zustande gekommen.

Kein Buch kann den Lehrer ersetzen. Es kann jedoch beim Lernen und Lehren helfen und Anregungen geben.

Lohmar, im November 2010 
HUBERT KÄPPEL

Die Technik der modernen Konzertgitarre

Es ist mehr als „nur“ ein Technikband. Der weltweit anerkannte und erfolgreiche klassische Konzertgitarrist Hubert Käppel gehört zu den großen Ausnahmekünstlern seiner Zunft. Seine Reputation als Instrumentalist und Gitarrenlehrer ist unumstritten. Er war der einzige deutsche Preisträger beim „Concorso Internazionale di Interpretazione“ und spielt seither auf Konzerttourneen in der ganzen Welt. Er leitet seit einiger Zeit an der Musikhochschule Köln die erfolgreichste europäische Gitarrenklasse, ist Initiator des „Internationalen Gitarrenseminars Frechen/Köln“ und gefragtes Jurymitglied bei internationalen Gitarrenwettbewerben.

Für die Veröffentlichung seiner „Technik der modernen Konzertgitarre“ hat er sich mehr als zwei Jahrzehnte Zeit gelassen, um die Erfahrung von mehr als vier Jahrzehnten Unterrichtspraxis einfließen zu lassen. So ist ein 246 Seiten starkes Lehrwerk entstanden, das den Gitarristen Arbeitsmaterial für viele Jahre liefert.

Unterteilt in drei große Abschnitte, nimmt der zweite praktische Teil mit vielen Technik-Übungen (Arpeggien, Tonleiterübungen, Aufschlag- und Abzugbindungen der linken Hand, Tremolo, Flamenco-Techniken, Schnelligkeitstraining, Vibrato-Techniken, Dynamik-Übungen) den Hauptteil ein. Umrahmt wird dieser Technik-Teil von theoretischen Themen: In den „Voraussetzungen und Grundlagen“ gibt Hubert Käppel ausführlich Tipps für ein effektives systematisches Üben und die Bewegungsabläufe beim Spielen; im dritten Teil, den „Wichtigen Themen“, werden Fingersatztechniken, Gedächtnistraining für das Auswendigspiel behandelt und ausführliche Pläne für tägliche Übe-Zyklen vorgestellt. Durch die sorgfältige Systematik im Aufbau des Buches wird auf ein Stichwortverzeichnis aufgrund des ausführlichen Inhaltsverzeichnisses verzichtet.

Auch das Thema Lampenfieber wird von Hubert Käppel nicht vergessen, und so ist dieses ganzheitliche Werk perfekt geeignet, den fortgeschrittenen Gitarristen an der Musikschule oder der Hochschule zu begleiten und umfassend auf Konzerte vorzubereiten.

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The Bible of Classical Guitar Technique

 

Vorwort
Einleitende Worte von Aniello Desiderio
Hinweise zum Gebrauch des Technik-Handbuchs

ERSTER TEIL: VORAUSSETZUNGEN UND GRUNDLAGEN

  • I. Kurze Anleitung zum systematischen Üben 
  • Voraussetzungen 
  • Übe-Organisation 
  • Übe-Ziele 
  • Über das Üben an der Technik 
  • Über Klang, Rhythmus und Tempo beim Üben 
  • Motivation 
  • Das Üben mit Metronom 
  • Die Bedeutung des Auswendigspiels beim Üben 
  • Über das häufige Wiederholen schwieriger Stellen, einzelner Takte oder Phrasen 
     
  • II. Haltung des Instruments 
  • Die vier Berührungspunkte am Körper 
  • Der richtige Winkel zum Körper 
  • Alternative Haltungen 
  • Die Verschmelzung von Körper und Gitarre zu einer Klangquelle 
     
  • III. Haltung der linken Hand (LH) 
  • Vier allgemeingültige Grundregeln 
  • Das Prinzip der vier Handrahmen 
  • Verschiedene Haltungen des linken Arm-Hand-Fingersystems, verdeutlicht am vierten Handrahmen 
  • Die Positionen der Fingerkuppen 
     
  • IV. Kurzer Abriss der Bewegungsabläufe der linken Hand (LH)
  • Das Schulter-Arm-Handsystem 
  • Die Armsteuerung 
  • Grundlegende Fingerbewegungen 
  • Intonation und Fingerdruck 
  • Der Lagenwechsel 
  • Überstrecken und Zusammenziehen der Finger 
  • Aufschlag- und Abzugbindungen 
  • Barré 
  • Vibrato 
     
  • V. Haltung der rechten Hand (RH) 
  • Haltung 
  • Die Lage der Fingergrundgelenke zu den Saiten 
     
  • VI. Tonerzeugung und kurzer Abriss der Bewegungsabläufe der rechten Hand (RH) 
  • Einleitung 
  • Nagelformen 
  • Nagellänge 
  • Nagelform der Anschlagsfinger 
  • Polieren der Nägel 
  • Anschlagswinkel der RH 
  • Das Federsystem 
  • Bewegungsabläufe beim Tirando 
  • Bewegungsabläufe beim Apoyando 
  • Bewegungsabläufe beim alternierenden Anschlag mit m–i und a–m–i (Wechselschlag) 
  • Bewegungsablauf beim Daumenanschlag 
  • Klangfarbenspiel und Kontaktstelle 
  • Bewegungsablauf beim Simultan-Akkordanschlag 
  • Bewegungsabläufe bei Arpeggien


ZWEITER TEIL: TECHNIK-ÜBUNGEN

  • I. Arpeggien 
  • Die Übeeinheiten 
  • Ausdauer, Gleichmäßigkeit und Geschwindigkeit 
  • Arpeggien-Übemethoden 
  • 1. Unterschiedliche Saitenzuordnung von p-i-m-a 
  • 2. Die Impuls- und Refl exentwicklung 
  • 3. Üben mit fixierten („gefesselten“) Anschlagsfingern 
  • Akkordfolgen und LH-Muster 
  • Arpeggien-Übeeinheiten 
  • A1 Die 6 Grundarpeggien 
  • A2 6 Grundarpeggien auf 24 erweitert 
  • A3 Arpeggien mit p-m-i, p-m-a, p-i-a 
  • A4 Verschiedene Arpeggienmuster im Wechsel 
  • A5 12 Grundarpeggien mit gleichzeitigem Daumenanschlag 
  • A6 12 Grundarpeggien mit Gegenrhythmus des Daumens 
  • A7 Arpeggien mit p-i, p-m und p-a 
  • A8 Wichtige zweistimmige Arpeggien 
  • A9 Die 12 Grundarpeggien auf drei Saiten 
  • A10 36 Sechserarpeggien 
  • A11 24 Achterarpeggien 
  • A12 Varianten der 12 Grundarpeggien auf drei Saiten 
  • A13 Arpeggien mit Daumenbegleitung 
  • A14 Unterschiedliche Arpeggienmuster 
  • A15 12 Grundarpeggien als Quintolen ohne Zweistimmigkeit 
  • A16 Von Zweier- bis Achterarpeggien 
  • A17 112 Arpeggien auf der 2. und 3. Diskantsaite 
  • A18 Grundarpeggien mit schwierigen Saitenwechseln 
  • A19 Simultan-Akkordanschlag mit Arpeggien und Tonrepetitionen 
  • A20 Arpeggien mit einem Finger über mehrere Saiten 
  • A21 Arpeggien mit Daumenbegleitung zur Kräftigung des Anschlags 
  • Intensivtraining wichtiger Arpeggien 
  • A22 Intensiv: Das klassische Arpeggienmuster p-i-m 
  • A23 Intensiv: Das klassische Arpeggienmuster p-i-m-a 

  • II. Koordination von linker und rechter Hand
  • Geläufigkeits- und Saitenwechselübungen der rechten Hand 
  • Geläufigkeitsübungen mit repetierten Rhythmen auf einer Saite 
  • Schnelligkeitsübungen 
  • Saitenwechselübungen 
  • Synchronisieren von rechter und linker Hand – Übungen mit jeweils 2 Fingern 
  • Chromatische Triolenübungen über alle Saiten 
  • Synchronisationsübungen mit Saitenwechsel 
  • Synchronisieren mit 3 Fingern der LH sowie 2 und 3 Fingern der RH 
  • Synchronisieren mit 4 Fingern der LH sowie 2 und 3 Fingern der RH (24 Permutationsformen) 
  • Synchronisieren mit jeweils 4 Fingern der LH und RH (Achterpermutationsformen) 
  • Intensivtraining der chromatischen Permutationsformen 1 2 3 4 und 4 3 2 1 
  • Verschiedene Koordinationsübungen 

  • III. Tonleitern durch alle Tonarten 
  • Vorstudien für Tonleitern und Läufe 
  • Tonleitern über zwei und drei Oktaven im Quinten- und Quartenzirkel 
  • Fünf Kurzübungen für Tonleitern in Dur und Moll 
  • Angewandte Übe-Methoden für Tonleitern 
  • 1. Anschlagsvarianten, 2. Repetitionen, 3. Rhythmen 
  • 4. Akzente, 5. Artikulation, 6. Dynamik 
  • Übe-Beispiele für einzelne Tonleitern und Läufe 
  • Tonleitern in Triolen 
  • Tonleitern in Triolen mit alternierendem Dreieranschlag a-m-i und p-m-i 
  • Tonleiter-Übe-Modelle im Quintenzirkel 
  • 1. 24 Tonleitern mit alternierenden Anschlagsarten 
  • 2. 24 Tonleitern mit Repetitionen 
  • 3. Mit a-m-i und p-m-i in Vierergruppen 
  • 4. Das Übe-Modell mit den 12 Grundarpeggien ohne Daumen 
  • Das Üben eines Originallaufs aus dem Repertoire 

  • IV. Aufschlag- und Abzugbindungen der linken Hand 
  • Sofortiger Saitenwechsel von Diskant- zu Basssaiten 
  • Bindungen mit 2 Fingern 
  • Zweier-Aufschlagbindungen 
  • Zweier-Abzugbindungen 
  • Zweier-Bindungen kombiniert 
  • Zweier-Bindungen triolisch
  • Komplexe Zweier-Bindungen triolisch 
  • Zweier-Aufschlagbindungen mit Saitenwechsel 
  • Zweier-Abzugbindungen mit Saitenwechsel 
  • Zweier-Bindungen triolisch mit Saitenwechsel 
  • Wechselnde Zweier-Bindungen mit Saitenwechsel 
  • Wechselnde Zweier-Bindungen triolisch mit Saitenwechsel 
  • Bindungen mit 3 Fingern 
  • 1. Gruppe diatonisch – Bindungen triolisch 
  • 2. Gruppe diatonisch – Bindungen triolisch 
  • 3. und 4. Gruppe chromatisch – Bindungen triolisch 
  • Bindungen mit 3 Fingern in Vierergruppen aufgeteilt 
  • Dreier- und Zweierbindungen kombiniert 
  • Aufschlagbindungen mit 3 Fingern und Saitenwechsel 
  • Aufschlag- und Abzugbindungen mit leeren Saiten 
  • Aufschlag- und Abzugbindungen für Verzierungen 
  • Kurze Intensiv-Bindeübungen 
  • Tonleitern mit Bindungen 
  • Chromatische Tonleitern mit Bindungen 
  • Bindungen mit fixierten („gefesselten“) Fingern 
  • Bindungen mit und ohne leere Saite bei fixiertem Finger 
  • Zweier-Bindungen triolisch mit zweiter Stimme 
  • LH-Trillerübungen und -Verzierungen 
  • Bindeübung Tárrega, Variation aus „Carneval in Venedig“ 

  • V. Tremolo 
  • Allgemeine Übe-Methoden und -hilfen 
  • Vorübungen mit a-m-i 
  • Tremoloübungen auf einer Saite 
  • Tremoloübungen koordiniert mit LH-Übungen 
  • Tremoloübungen auf verschiedenen Saiten 
  • VI. Flamenco-Techniken 
  • Rasgueado-Technik 
  • Rasgueado mit einem, drei und vier Fingern 
  • Rasgueado mit Daumen und Fingern 
  • Pulgar-Technik – Die besondere Daumentechnik des Flamencos 

  • VII. Ergänzende Technik-Übungen für die linke Hand 
  • Lagenwechsel-Übungen 
  • Lagenwechsel-Vorübungen 
  • Lagenwechsel aus der Fingerbewegung 
  • Direkte Lagenwechsel-Übungen 
  • Indirekte Lagenwechsel-Übungen 
  • Chromatische Tonleiter auf einer Saite 
  • Unabhängigkeitsübungen für die linke Hand 
  • Übungen zum Liegenlassen der Finger 
  • 12 Unabhängigkeitsübungen auf 2 Saiten 
  • Vier Beispiele zum Üben der einzelnen Kombinationen 
  • Unabhängigkeitsübungen für die linke Handauf 2 Saiten mit jeweils 2 Fingern alternierend 
  • Rhythmische Variante der Übung 15 („2 gegen 3“) 
  • Kräftigungs- und Unabhängigkeitsübungen 
  • Barréübungen 
  • Barréübung nach Llobet 
  • Überstreckungsübungen für die LH 
  • Terzen, Sexten, Oktaven und Dezimen
     
  • VIII. Ergänzende Technik-Übungen für die rechte Hand 
  • Tirando-Apoyando-Übungen 
  • Tirando-Arpeggien im Wechsel mit Apoyandoanschlag auf 2 Saiten 
  • Tirando-Arpeggien im Wechsel mit Apoyando-Repetitionen 
  • Tirando und Apoyando im Wechsel 
  • Daumen-Übungen 
  • Aguado-Etüde 
  • Gleichzeitiges Anschlagen und Dämpfen mit dem Daumen 
  • Coste-Etüde op. 38, Nr. 23 
  • Übungen zur Vermeidung von Anschlagsgeräuschen 
  • Pizzicato-Übungen 
  • Pizzicato-Übung mit Daumen und Zeigefinger 
  • Pizzicato-Übung dreistimmig mit Daumen, Zeige- und Mittelfinger 
  • Flageolett-Übungen 
  • Die natürlichen Flageolett-Töne 
  • Die künstlichen Flageolett-Töne 
  • Wechselschlag-Übungen mit dem kleinen Finger 
  • Wechselschlag-Übungen mit fixierten Fingern der RH 

  • IX. Schnelligkeitstraining 
  • Schnelligkeit und Entspannung 
  • Schnelligkeitstraining für die RH 
  • Die reine Reflexentwicklung im doppelt punktierten Rhythmus 
  • Schnelligkeit durch Anschlag mit der Außenseite des Nagels 
  • Das bewusst „unsaubere“ Aufsetzen der LH-Finger ohne Druck 
  • Tárrega-Übung Nr. 7 

  • X. Übungen zur Vervollkommnung des musikalischen Ausdrucks
  • Vibrato-Technik 
  • Bewegungsabläufe beim Vibrato der linken Hand 
  • Rhythmische Vibrato-Übungen 
  • Übungen zur Entwicklung der Biegsamkeit von Hand und Fingern 
  • Vibrato-Übungen mit 2 und mehr Fingern 
  • Vibrato-Übungen mit Barré 
  • Dynamik-Übungen 
  • Entwicklung einer größeren Dynamik 
  • Übungen zur dynamischen Feinabstimmung 
  • Carcassi-Etüde op. 60, Nr. 2 a-Moll 
  • J. S. Bach: 4-stimmiger Choral „Wer weiß, wie nahe mir mein Ende“ 
  • Anton Diabelli: Sonate C-Dur, Andante sostenuto, 14 Takte 
  • Übungen mit unterschiedlichen Lautstärken im zweistimmigen Spiel 
  • Der arpeggierte Anschlag im mehrstimmigen Akkord 
  • Der federnde Handgelenksanschlag im Dolce-Cantabile-Spiel 


DRITTER TEIL: WICHTIGE THEMEN

  • I. Fingersatztechnik 
  • Fingersatz und Interpretation 
  • Fingersätze der linken Hand 
  • 1. Spannung und Entspannung
  • 2. Das Berücksichtigen des harmonischen Denkens beim Entwickeln von LH-Fingersätzen 
  • 3. Der Gebrauch der leeren Saite 
  • 4. Die leere Saite bei skalenartigen Läufen 
  • 5. Analoge Fingersätze 
  • 6. Das Springen mit einem Finger 
  • 7. Besonderheiten bei Fingersätzen mit Bindungen 
  • 8. Lagenwechsel durch „Unterstreckung“ von 1 und 4 
  • Fingersätze der rechten Hand 
  • 1. Grundlegende Fingersatzregeln für die Finger der rechten Hand bei Saitenübergängen 
  • 2. Besonderheiten der RH-Fingersätze auf den Basssaiten 
  • 3. Die Anschlagsmuster p-m-i , a-m-i und p-a-m-i 
  • 4. Arpeggienmuster der RH bei skalenartigen Läufen 
  • 5. Das mehrmalige Anschlagen mit einem RH-Finger 
  • 6. Das Kombinieren unterschiedlicher RH-Arpeggienmuster 
  • 7. Der Gebrauch von a-i auf benachbarten Saiten 
  • 8. Besonderheiten beim Gebrauch von RH-Fingersätzen im musikalischen Kontext 
     
  • II. Das Stimmen der Gitarre 
  • Das einfache Stimmen durch Vergleich benachbarter Saiten 
  • Das Stimmen mit Zuhilfenahme von Flageolett-Tönen und Oktaven 
     
  • III. Auswendigspiel – Gedächtnistraining und mentales Training 
  • Auswendigspiel 
  • Gedächtnistraining 
  • Das Verknüpfen verschiedener Gedächtnisbereiche 
  • Verschiedene Methoden des Gedächtnistrainings 
  • Mentales Training 
  • IV. Lampenfieber und Aufführungsangst 
  • V. Technik-Übepläne im täglichen Übe-Zyklus 
  • Technik-Übepläne kurz – circa 45 Minuten 
  • Technik-Übepläne kompakt – circa 90 Minuten 
  • Technik-Übepläne intensiv – circa 3 Stunden 
  • TIPP-Verzeichnis 
  • Literatur

Beispielseiten

Die Technik der modernen Konzertgitarre

Der in Bensberg bei Köln geborene Hubert Käppel gehört zu den wenigen deutschen, international etablierten Gitarristen. Nach intensiver Ausbildung an der Musikhochschule Köln vervollständigte er seine Studien bei Konrad Ragossnig an der Musikakademie Basel und bei Oscar Ghiglia in Siena und Gargnano. Als bisher einziger deutscher Gitarrist wurde er 1978 1. Preisträger beim „III. Concorso Internazionale di Interpretazione“ in Gargnano/Italien. Spätestens seit seiner aufsehenerregenden Einspielung der 6. Klavierpartita von J. S. Bach führen ihn Konzertreisen als Solist, mit Orchester und in Kammermusikbesetzungen durch ganz Europa, die USA, Kanada, Afrika, Japan, Brasilien, Mexico, Russland und Asien. Zur Zeit leitet Hubert Käppel an der Musikhochschule Köln eine der erfolgreichsten Gitarrenklassen Europas, aus der eine Vielzahl von internationalen Wettbewerbspreisträgern hervorging. Darüber hinaus gründete er im Jahre 2001 gemeinsam mit dem Komponisten Georg Schmitz die „Gitarrenakademie Koblenz“, eine Einrichtung zur Förderung hochbegabter junger Gitarristen. Hubert Käppel gehört zu den einflussreichsten Lehrern und Gitarristen seiner Generation. 2004 wurde er vom Komitee des Internationalen Gitarrenwettbewerbs Koblenz geehrt, die dem Wettbewerb den Namen „ Koblenz International Guitar Competition Hubert Käppel“ gaben.