I’m Walking – JazzBass

Art.Nr.: 610248

Sprache: deutsch

Autor: Jäcki Reznicek

ISBN: 978-3-932587-57-3

EUR 26,95
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Durch Acid Jazz, HipHop, TripHop, Fusion, Crossover usw. ist der Jazz wieder in das allgemeine Interesse der Musiker getreten. Zudem kommt jeder wirklich ehrgeizige Musiker nicht am Jazz vorbei. Berücksichtigt man den Ursprung des Jazz (und jeder anderen Musikrichtung), den Blues, ist die Beschäftigung mit dieser Materie sogar unumgänglich! Zumal das Improvisieren in jeder Musikrichtung Anwendung findet.

Das Walkingbass-Spiel ist nun für den Bassisten eine Grundform der Improvisation. In mehr oder weniger abgewandelter Form kommt diese spezielle Bassspielweise auch in allen Musikrichtungen vor und ist eine der elementarsten Spieltechniken. Der Bassist erkennt dabei grundsätzliche Zusammenhänge zwischen Basslinien und Akkorden, beschäftigt sich mit den verschiedensten Skalen, trainiert durch das überwiegende Viertelspielen ein gutes Timing und erlernt das Improvisieren, das richtig geführt riesigen Spaß macht.

Leider wird das Thema Jazzimprovisation immer noch wie ein großes Geheimnis behandelt. Diese Schule ist ein Versuch, das geheimnisvolle Land der Improvisation zu erforschen. Sie soll zeigen, dass man sich schon mit einfachsten Mittel gute Basslinien ausdenken kann. Aber auch, wie relativ komplizierte durch so genannte Skips, Triplets und Syncopated Patterns verzierte Walkingbass-Improvisationen erlernbar sind. Sie ist keine reine Basstechnikschule, auch keine Kontrabass- und Bassgitarrenschule!

Die Schule „I’m Walking” richtet sich sowohl an Jazzeinsteiger, Jazzbassfortgeschrittene und an alle Bassisten, die sich mit ihrem musikalischen Können und Wissen dazwischen befinden. Aber auch an solche, die das Thema der Jazzimprovisation ”nur” mal peripher erkunden wollen.

[…]

Noch eins mit auf die Reise: Beim Improvisieren müssen wir innerhalb von Hundertstelsekunden Entscheidungen treffen und diese umsetzen. Da kann es schon mal passieren, dass man sich verläuft, weil man scheinbar die falsche Entscheidung getroffen hat. Alles halb so schlimm! Kein Grund zur Verzweiflung! Wichtig ist, dass man wieder auf den richtigen Weg kommt, man sich nicht immer wieder an derselben oder einer ähnlichen Stelle verläuft und sich in jedem Fall die Freude an der Improvisation bewahrt. Sie ist nun mal eine spannende Sache.

für Kontrabass und Bassgitarre

Jäcki Reznicek, der sich als Buchautor (u.a. „Rock Bass“ und „Mein 1. Bass“) einen Namen gemacht hat und als Bassist mit der Band Silly erfolgreich ist, hat mit “I’m Walking” eine Schule über den JazzBass für Kontrabassisten und Bass-Gitarristen gleichermaßen geschrieben.

Nach einer theoretischen Einleitung in den rhythmischen, tonalen und formalen Aufbau einer Improvisation und die Jazzskalen, die den Musiker fit in der Jazz-Harmonielehre macht, beginnt Kapitel 3 mit den Übungen. Da Reznicek der Meinung ist, dass das musikalische Schaffen eines Instrumentalisten aus je 25% Theorie und Technik besteht und die restlichen 50% aus Feeling, möchte er mit seinen Übungen genug Material bereit stellen, mit dem alle drei Bereiche abgedeckt werden können.

In Kapitel 3 zeigt der Autor in den unzähligen Übungen an praxisbezogenen Tonleitern und Arpeggien, wie der Spieler akkordorientiert improvisiert und „outside“ spielt. Alle Übungen dieses Kapitels stellen gute Basslinien dar, die man mit einfachsten Mitteln spielen kann. Dabei lässt der Notensatz überall Platz für eigene Notizen. Nach dieser Grundlage geht es in Kapitel 4 in die Königsdisziplin, das mit 140 Seiten den größten Anteil des Buches einnimmt – die Walking-Bass-Improvisation. In diesem Kapitel werden akkord- und skalenorientierte Improvisation und die freie Improvisation vorgestellt, die durch Übungen zum Spiel über akkordfremden Tönen und chromatischen Tönen ins Detail gehen. Die Übungen steigern sich im Laufe des Buches im Schwierigkeitsgrad, denn es kommen noch triolische Akkordbrechungen, Dead Notes, Hammer-Ons, Pull-Offs und trickreiche Inside/Outside-Spiele hinzu, die das Repertoire des angehenden Jazz-Bassisten sukzessive bereichern.

Ein Anhang mit Tabellen und Diagrammen vervollständigt das aufwendige Lehrbuch, die den theoretischen Hintergrund verdeutlichen. Auf der CD sind 90 Tracks eingespielt, die auch als Play-along verwendet werden können. Diese Übungen swingen und bringen inspirierende Arrangements zu Gehör.

„I’m Walking“ ist für Jazz-Einsteiger wie fortgeschrittene Jazz-Bassisten geeignet und lässt keine Wünsche offen.

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Rock Bass (dt.)

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Creating Modern Bassparts

1 Vorwort

 

2 Allgemeine Hinweise

2.1 Die Walkingbass-Improvisation

2.1.1 Rhythmischer Aufbau

2.1.2 Tonaler Aufbau

2.1.3 Formaler Aufbau (die Form betreffend)

2.2 Tipps zum Üben

 

3 Praxisorientierte Skalen-, Intervall- und Arpeggioübungen

3.1 Studien und Etüden

3.2 Turnaround

 

4 Walkingbass-Lines – Übungen

4.1 Akkordeigene Töne (akkordorientierte Improvisation)

4.1.1 II-V-I-Verbindung

4.1.1.1 Leadsheet

4.1.1.2 Basic-Übungen

4.1.1.3 Übepattern

4.1.1.4 Leadsheet mit erweiterter II-V-I-Verbindung

4.1.1.5 Basic-Übungen

4.1.1.6 Übepattern

4.1.2 Blues

4.1.2.1 Leadsheet

4.1.2.2 Basic Changes

4.1.2.3 Übepatterns

4.1.3 Rhythm Changes

4.1.3.1 Leadsheet

4.1.3.2 Basic Changes

4.1.3.3 Übepatterns

 

4.2 Akkordeigene & diatonisch akkordfremde Töne (akkord- und skalenorientierte Improvisation)

4.2.1 II-V-I-Verbindung

4.2.1.1 Übungen

4.2.1.2 Übepatterns

4.2.1.3 Übungen zur erweiterten II-V-I-Verbindung

4.2.1.4 Übepatterns

4.2.2 Blues

4.2.2.1 Blues-Leadsheet mit veränderter Akkordfolge

4.2.2.2 Übungen

4.2.2.3 Übepatterns

4.2.3 Rhythm Changes

4.2.3.1 Übungen

4.2.3.2 Achtel-Skips & Übungen

4.2.3.3 Übepattern

 

4.3. Akkordeigene Töne, diatonisch akkordfremde Töne und chromatisch akkordfremde Töne (akkord-, skalenorientierte und freie Improvisation)

4.3.1 Afternoon in Berlin

4.3.1.1 Leadsheet und Thema

4.3.1.2 Basic-Übungen

4.3.1.3 Dead-Note-Skips & Übungen

4.3.1.4 Übepatterns

4.3.2 Blues

4.3.2.1 Übungen

4.3.2.2 Slide- und Hammer-on-Skips & Übungen

4.3.2.3 Übepatterns

 

4.3.3 Rhythm Changes

4.3.3.1 Pull-off-Skips

4.3.3.2 Übungen

4.3.3.3 Übepattern

 

4.4. Akkordeigene, diatonisch akkordfremde, chromatisch akkordfremde Töne & “Outside” (akkord-, skalenorientierte und freie Improvisation)

4.4.1 Afternoon In Berlin

4.4.1.1 Übungen

4.4.1.2 Triplets & Übungen

4.4.1.3 Übepattern

4.4.2 Blues

4.4.2.1. Syncopated Rhythms & Übungen

4.4.2.2 Übepatterns

4.4.3 Rhythm Changes

4.4.3.1 Leadsheet mit veränderter Akkordfolge

4.4.3.2 Übungen

4.4.3.3 Double-Time-Walking & Übungen

4.4.3.4 Übepattern

 

4.5 Abschlussübungen (mit der Kombination des gesamten behandelten Stoffs)

4.5.1 Afternoon In Berlin

4.5.2 Blues

4.5.3 Rhythm Changes (veränderte Akkordfolge)

 

5 Nachwort / Danksagung

 

6 Theorie-Übersicht

6.1 Skalentabellen

6.1.1 C-Dur-Skalen / C-Dur-Modi / C-Dur-Kirchentonarten

6.1.2 C-Modi

6.1.3 Alterierte C-Modi – eine Auswahl

6.1.4 Symmetrische C-Skalen

6.1.5 Die Durtonleitern und deren parallelen (reine) Mollskalen

 

6.2 Skalen-, Akkordtabellen

6.2.1 Akkordtabelle

6.2.2 Akkordsubstitution (Akkordersatz)

6.2.3 Akkord-Skalenübersicht

6.2.3.1 Basisakkordtypen – Grundton C

6.2.3.2 Durakkorde – Grundton C

6.2.3.3 Dominantseptakkorde – Grundton C (Auswahl)

6.2.3.4 Mollakkorde – Grundton C (Auswahl)

6.2.3.5 Halbverminderte Akkorde – Grundton C (Auswahl)

6.2.3.6 Verminderte Akkorde – Grundton C (Auswahl)

 

6.3 Verwendete Akkordfolgen der verschiedenen Changes

6.3.1 II-V-I-(VI/XII)-Verbindung – Grundton C (Auswahl)

6.3.2 F-Blues

6.3.3 Rhythm Changes

6.3.2.1 Bb-Rhythm-Changes – A-Teile (Auswahl)

6.3.2.2 Bb-Rhythm-Changes - B-Teile (Auswahl)

Hans-Jürgen „Jäcki“ Reznicek, Jahrgang 1953, Studium an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden, Hauptfach Bassgitarre und Kontrabass, Studiomusiker und Dozent für Bass, Bassist bei: Klaus Lenz Big Band, Veronika Fischer, Pankow, Silly und King Kong, mehrere Schallplatten- und Buchveröffentlichungen.