Opernsänger

Art.Nr.: NM2444

Sprache: deutsch

Autor: Andreas Hillert / Christina Lemnitz / David Molnár

ISBN: 978-3-7333-1648-8

EUR 22,95
inkl. 7 % USt

  • Sofort versandfähig, ausreichende Stückzahl Sofort versandfähig, ausreichende Stückzahl
  • Gewicht 0.40 kg


Zahlungsweisen

PayPal, Lastschrift, Kreditkarte, Rechnung Vorkasse Kreditkarte

Wie lange habe ich mir gewünscht, dass es ein Buch wie dieses geben möge!

Als Agentin, Veranstalterin, Managerin und Produzentin von Sängern aller Couleur hat mich die Schere zwischen Wunsch und Wirklichkeit bei den Künstlern, die sich mir anvertraut haben, oft in Verlegenheit gebracht. Wie sag ich‘s meinem Kinde?

 

Mit welchen Worten soll, kann und darf man versuchen, einem Menschen, dessen Herzenswunsch es ist, „einfach nur” singen zu dürfen und damit erfolgreich zu sein, zu vermitteln, wie es „da draußen” in der rauen Wirklichkeit eines sehr veränderten Musikbusiness tatsächlich zugeht, ohne ein Übermaß an Frustration auszulösen oder zu riskieren, dass die oder der Betreffende gleich die Flinte ins Korn schmeißt?

Die Antwort ist: mit Humor! Und genau das gelingt den Autoren dieses Büchleins auf ganz vorzügliche Weise. Mit liebevoller Distanz, aber klarem Blick auf die realen Verhältnisse, gehen Andreas Hillert & Co an ihre so wichtige Aufgabe heran und vermitteln, was sich niemand zu fragen wagt, noch weniger so zu sagen traut, aber besser alle wissen sollten, bevor sie sich in das Abenteuer Showbiz wagen.

 

[...]

Ich kann jedem nur dringend empfehlen, sich möglichst frühzeitig schlau zu machen und das vorliegende Buch allen ans Herz legen, die lieber offenen als geschlossenen Auges ins Rampenlicht eintauchen wollen. Erst nach der Lektüre des letzten Kapitels, wenn man so richtig ins Nachdenken darüber gekommen ist, ob der Wunsch nach einem Künstlerleben wirklich größer ist, als es alle Bedenken erlauben, kann man sich wirklich entscheiden. Und beraubt seiner Unwissenheit wird man ein kompetenter Gesprächspartner für die Leute, mit denen man umgehen und verhandeln muss: Agenten, Veranstalter, Intendanten, Dirigenten, Dramaturgen, Regisseure, Manager, Anwälte, PR-Leute und alle anderen, denen man dann auf Augenhöhe begegnen kann.

Empfohlen sei dieses Buch aber auch den alten Hasen im Musikgeschäft, von denen manche manches auch heute noch nicht wissen, aber wissen sollten, was nun auch alle anderen wissen können – vorausgesetzt, Sie nehmen sich die Zeit und lesen auch die nächsten 194 Seiten.

 

Vera Brandes, Wien und Köln, September 2015

Überlebenstraining: Was Sänger nicht fragen, aber wissen sollten

Es gibt Ratgeberbücher für Opernsänger, in denen man nachlesen kann, dass es wichtig ist, eine gute Stimme zu haben, gut singen zu können und gut auszusehen. Und dass sich Qualität, was auch immer das in diesem Business sein mag, durchsetzt.

In diesem Buch finden Sie darüber hinaus die Realität, mit der es angehende und praktizierende Opernsänger zu tun haben.

Sie ist eine gleichermaßen von hohen Idealen, Abhängigkeiten und Einsparzwängen dominierte Welt, in der sich nur sehr wenige durchsetzen und ein erfülltes Künstlerleben führen können. Um sich darauf vorzubereiten und erfolgreich behaupten zu können, benötigt man neben Talent eine möglichst illusionsarme Sicht auf die Gegebenheiten sowie entsprechende Strategien und Flexibilität.

Die Autoren Prof. Dr. Dr. Andreas Hillert, Christina Lemnitz und David Molnár haben einen Ratgeber verfasst, der die Wirklichkeit des Musikbusiness darstellt und jedem angehenden Musikstudenten ein klares Bild über die Höhen und Tiefen des Berufsfeldes Opernsänger zeichnet.

Neben einem historischen Rückblick auf die Geschichte der Oper und des klassischen Gesangs wird der Leser darauf eingestimmt, wie sich die Oper und die klassischen Konzerte in Zukunft ändern werden. Aber auch Themen wie Lampenfieber und welche Fragen an ein Management gerichtet werden sollten, werden nicht vergessen.

Damit ist das Buch für jeden angehenden Gesangsstudenten die richtige Lektüre, sich im Vorfeld oder zu Beginn des Studiums darüber klar zu werden, ob der Beruf Opernsänger das Richtige für einen selber ist.

Vorwort von Vera Brandes

Einführung I

Einführung II

 

1. Das Leben des Opernsängers: zwei märchenhafte Karrieren

2. Eine kurze, undogmatische Geschichte der Oper und des klassischen Gesangs

3. Gesangsunterricht

4. Sänger: warum?

5. Erfolg als Sänger, was ist das? Und wo führt es hin

6. Persönlichkeiten zwischen Bühnenzauber und seelischen Untiefen

7. Lampenfieber, Auftritts- und Aussetzerängste

8. Die Zukunft von Oper und klassischen Konzerten: Ein- und Ausblicke

9. Fragen an das Management

10. Fragen an einen Opernsänger

11. Die eigene Homepage ist nicht alles, aber ohne Homepage bist du nichts!?

12. Wer „A“ singt, muss „B“ haben

13. Ein Plan B kann (zumindest) nicht schaden, zwei A-Pläne sind erheblich besser!

14. Epilog: Ab morgen bin ich Star! Ganz sicher

15. Coda

 

Literatur

Abbildungen

Andreas Hillert ist Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie. Er ist Chefarzt an der Schön Klinik Roseneck in Prien am Chiemsee, einer der führenden psychosomatischen Kliniken Deutschlands, sowie von der bayerischen Landesärztekammer anerkannter Supervisor, Selbsterfahrungsleiter und Inhaber der Weiterbildungsberechtigung für das Fach psychosomatische Medizin. Seit vielen Jahren wird Andreas Hillert in der Focus-Liste als einer der besten Ärzte auf dem Gebiet der Depressionsbehandlung geführt. Mitarbeit im “The Coaching Centre”, Köln, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Qualitätsring Coaching und Beratung (QRC).
Interessen und Forschungsschwerpunkt im medizinisch-therapeutischen Bereich ist die Interaktion von beruflichen Belastungen und psychosomatischer Gesundheit („Burnout“-Phänomen; Lehrergesundheit), einschließlich der Konzeption und Evaluation sich daraus ergebender, kognitiv-verhaltensmedizinischer Behandlungs- und Präventionsastrategien. Er initiiert und leitet wissenschaftliche Untersuchungen u.a. ein EU-Projekt zur Online-Prävention von psychosomatischen Erkrankungen. Andreas Hillert verfasste zahlreiche Fachartikel und Bücher. Er ist national und international als Referent und Supervisor tätig und vielfach in Presse, Funk und Fernsehen präsent.
Als Professor für klassische Archäologie an der katholischen Universität Eichstätt interessiert sich Andreas Hillert für die psychologische Perspektive auf Fragen der kulturellen Identität und Kulturtransformation, von der Antike bis in die Gegenwart.
Seine Beziehungen zur Musik sind vielfältig: die Großmutter war Altistin u.a. an der Hamburger Staatsoper, er selber spielt Klavier und Klarinette, mit 15 Jahren war er Bassist in der Mainzer Singakademie unter Dietfried Bernet, nahm Gesangsstunden und arbeitet auch therapeutisch mit Musikern.

___________________________________________________________________________________________________________________________________________

Christina Lemnitz

Die in München geborene Pianistin begann im Alter von 13 mit dem Klavierunterricht bei Victor Ryder. Nach dem Abitur am musischen Pestalozzi-Gymnasium in München studierte sie in ihrer Heimatstadt an der Staatlichen Hochschule für Musik das Konzertfach Klavier bei Gitti Pirner, welches sie mit dem Konzertdiplom abschloss. Ein Jahr später folgte das Abschlussdiplom in Pädagogik. Während des Studiums erhielt sie Stipendien u. a. für die Meisterklasse bei Peter Feuchtwanger (London), nach dem Examen bei Tatjana Nikolajewa (Moskau) in der Internationalen Sommerakademie Mozarteum Salzburg und in Moskau.
Nach intensiven Erfahrungen in der Kammermusik wechselte sie zur Liedbegleitung und erarbeitete u.a. bei Emmy Lisken-Seiltgen (Augsburg) ein reiches Repertoire an Liedern insbesondere der Romantik, Spätromantik und des Impressionismus. Es folgten Meisterkurse bei Elisabeth Schwarzkopf (Zürich), Irwin Gage (Zürich) und Charles Spencer (London und Wien). Zudem begleitete sie die Abschlussexamen der Gesangsklasse von Gertie Charlent am Konservatorium in Mainz.
Sie konzertierte mit namhaften Sängern der Opernhäuser Gärtnerplatz-Theaters München, der Staatsopern Mainz, Leipzig und Helsinki u.a.. Mit Hannu Niemelä, Cornelia Helfricht, Simone Schneider, Monika Rebholz, Elaine Arandes-Ortiz, Anita Bader, Thomas Gazheli und Raphael Sigling trat sie regelmäßig in München, Mainz, Frankfurt, Wiesbaden, Trier, Coburg und Hamburg, London ( St. Martin-in-the-Fields) Frejus und St. Rafael auf. Sie wirkte mit bei Rundfunkaufnahmen in München und Athen und begleitete Liederabende im Rahmen der Brahms-Gesellschaft Eltville, der Rachmaninoff-Gesellschaft Wiesbaden, der Mainzer Schlosskonzerte und im Festival „Zwischen Inn und Salzach“.
Schon während ihrer Studienzeit wurde ihr an der Musikschule eine Klavierklasse übertragen und parallel zur Konzerttätigkeit widmet sie sich intensiv dem Klavierunterricht vom Anfänger bis zur Vorbereitung zu Wettbewerben und Prüfungen, wobei sie neben der Erarbeitung des Repertoires Aspekte des Coachings einfließen lässt.
Seit 20 Jahren organisiert und begleitet sie die mehrmals im Jahr stattfindenden Lied-und Operngala-Konzerte mit Mitgliedern des Gärtnerplatz-Theaters München in der Schön-Klinik Roseneck in Prien am Chiemsee.
Aus der Erfahrung mit den Licht-und Schattenseiten des Musikerberufes und dem Arbeiten mit Sängern, entstand das Buch „Opernsänger –Überlebenstraining- (Was Sänger nicht fragen, aber wissen sollten) zusammen mit Prof. Dr. Dr. Andreas Hillert (Chefarzt und FA für Psychiatrie und Psychotherapie) und David Molnar (Personal Artists Management) das 2016 im AMA-Verlag Berlin erscheint.

_____________________________________________________________________________________________________________________________________________

David Molnár

1976 wurde ich in Tschechien geboren und lebte ab 1979 in Deutschland. Meine Schulausbildung beendete ich 1995 mit dem Abitur am musischen Pestalozzi Gymnasium in München und studierte Gesang an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst „Mozarteum“ in Salzburg.

2001 debütierte ich als Solist am Teatro dell´Opera di Roma/Italien und sang als freischaffender Künstler in wichtigen Opernhäusern und Konzertsälen Europas. 2004 wechselte ich als Manager von Irwin Gage, Grace Bumbry und Konrad Jarnot ins Musikmanagement und konnte mich in kürzester Zeit weltweit als Agent internationaler Gesangsstars wie Grace Bumbry, Anna Tomowa-Sintow, Eva Marton, Helen Donath, Mara Zampieri, Inessa Galante, Dimitra Theodossiou, Melanie Diener, Marlis Petersen, Ruth Ziesak, Christiane Oelze, Amanda Roocroft, Stella Doufexis, Anke Vondung, Christa Mayer, Nathalie Stutzmann, Siegfried Jerusalem, Peter Schreier, Herbert Lippert, Steve Davislim, Werner Güra, Konrad Jarnot, Stephan Genz, Dietrich Henschel und Kurt Rydl am globalen Konzert- und Opernmarkt etablieren.

Ein Schwerpunkt meiner Tätigkeit ist die Entwicklung und Vermarktung von Projekten wie des Vokalquartetts mit Marlis Petersen, Anke Vondung, Werner Güra, Konrad Jarnot und Vermittlung von Gastspielen und Tourneeproduktionen mit Orchestern und Chören zu den großen Festivals im In- und Ausland. Ich arbeite im Rahmen meiner Künstlervertretung eng mit den wichtigsten CD und DVD Labels, Rundfunk und Fernsehanstalten zusammen.

Darüber hinaus habe ich mich auf Karriereberatung, Organisation von Meisterkursen und Entdeckung und Förderung junger Gesangstalente spezialisiert. Ich bin außerdem Co-Autor des Buches „Opernsänger -Überlebenstraining- (Was Sänger nicht fragen, aber wissen sollten), das im Verlag Neue Musik erscheint.