Meine große Bongo-Schule

Art.Nr.: 610263

Sprache: deutsch

Autor: Clarissa Hinterthaner

ISBN: 978-3-932587-26-9

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ANSATZ

Das grundlegende Prinzip für den Trommel-Unterricht ist die Verbindung von Sprache und Rhythmus. Jede getrommelte Übung, jedes Pattern (rhythmisches Muster) sollte zunächst von den Kindern oder dem Lehrer/der Lehrerin mitgesprochen werden. Auch in einem fortgeschritteneren Stadium sollten die Kinder immer wieder dazu ermuntert werden. Eine korrekte Wiedergabe der Noten lässt sich mit Hilfe der Stimme leichter verbessern. Die Rhythmen bleiben in Verbindung mit Silben besser im Gedächtnis. Außerdem lässt sich ein trommelspezifisches Problem in Verbindung mit Sprache besser erklären.

In diesem Heft werden die Kinder an das Problem herangeführt, dass ein Rhythmus auf verschiedene Arten notiert werden kann und doch gleich klingt.

Während z. B. für die Geige die rhythmische Notation immer eindeutig ist, kann beim Trommeln durch die fehlende Tonlänge ein Rhythmus auf mehrere Arten geschrieben werden. Mit Hilfe der Stimme wird das Verständnis dieses Sachverhaltes erleichtert.

Durch das laute und leise Mitsprechen von gespielten und nicht gespielten Noten oder durch das Aushalten eines längeren Notenwertes, der auf der Trommel nur kurz klingt, erfahren die Kinder, was die Notenwerte bedeuten.

 

HANDSATZ

Im Gegensatz zum vorangegangenen Band MEINE KLEINE BONGO-SCHULE sind in diesem Heft die traditionellen Rhythmen mit Handsätzen versehen. Bei den Rhythmen des ersten Heftes (A Caballo und Calypso) war dies noch nicht notwendig. Die im zweiten Band vorgestellten Patterns sind aber ohne den traditionellen Handsatz nicht mehr sinnvoll zu spielen. Daher sind jetzt die Handsätze unter den traditionellen Rhythmen vermerkt. Rechte Hand und linke Hand habe ich mit R und L abgekürzt. Die Angaben beziehen sich auf rechtshändige Kinder. Für Linkshänder müssen die Handsätze umgeschrieben werden: statt rechter Hand linke Hand, statt linker Hand rechte Hand.

 

Ich wünsche viel Spaß beim Trommeln!

So macht Trommeln Spaß

Clarissa Hinterthaners (1961-2000) zweibändige Bongo-Schule ist für Kinder zwischen 5 und 8 Jahren geeignet und erzählt anhand einer bilderbuchartigen Geschichte mit kolorierten Zeichnungen, wie vier Kinder das Trommeln in ihrer Band „KA-LE-BA-SCHI“ lernen. Die Bände bauen aufeinander auf, können aber auch separat voneinander im (Einzel- oder Gruppen-) Unterricht eingesetzt werden.

Der erste Band „Meine kleine Bongo-Schule“ beginnt mit den musikalischen Grundlagen. So lernen die Kinder anhand von Sprache die rhythmische Notation und erste traditionelle Rhythmen und Techniken des afro-karibischen und afro-brasilianischen Kulturraums, die in der heutigen Unterhaltungsmusik eingesetzt werden. Die Anfangsbuchstaben der Kinder werden zu vier Sechzehntel „KA-LE-BA-SCHI“, die dann im Laufe der Geschichte zu unterschiedlichen Rhythmusgruppen zusammengesetzt werden: KA-BA für zwei Achtelnoten, KA-LE-BA für zwei Sechzehntel und eine Achtel und so weiter. Aber auch erste Spieltechniken, die den Klang der Instrumente beeinflussen und verändern, werden eingeübt: Flam (Vorschlag), Wirbel oder Glissando.

In einem weiteren Schritt soll das Rhythmusgefühl und die Koordinationsfähigkeit der Kinder gefördert werden; damit eignet sich diese Schule als Einstieg und Vorbereitung auf den Schlagzeugunterricht. Die Schule ist für den Gruppenunterricht ausgelegt, da die Kinder schon früh das Musizieren in einer Gruppe lernen. Daher ist es empfehlenswert, wenn der Lehrer die Stücke mit einem Melodieinstrument (ob Flöte, Gitarre oder Klavier) begleitet.

Nachdem im ersten Band die Kinder den Notenwerten Silben zugeordnet haben, endet der Band mit einem Kapitel über die „Erwachsene Notenschrift“, indem die richtigen Notenwerte den Silben zugeordnet werden. Damit ist der Übergang zu weiterführenden Materialen geschaffen.

Auch im zweiten Band „Meine große Bongo-Schule“ arbeitet die Autorin mit der Verbindung von Sprache und Rhythmus und den im ersten Band eigeführten Silben für die Notenwerte. Der Schwerpunkt von Band 2 ist das Erlernen von Rhythmen, die in unterschiedlicher Schreibweise gleich klingen können. Durch das Einstudieren der Rhythmen über die Sprache wird dieser Sachverhalt bei den Kindern verinnerlicht. Im Laufe der Geschichte lernen die Kinder Spieltechniken wie „Daumen-Finger-Technik“ oder „Laut und Leise“. Im Zuge von Übungen zu Akzentverschiebungen wird auch der Takt und Pausenwerte eingeführt. Traditionelle Rhythmen, die in dem zweiten Band thematisiert werden sind: Martillo, Samba, A Caballo und Calypso. Koordinationsübungen, bei denen mit abwechselnden Handschlägen gleichzeitig die Rhythmen gespielt werden, stellen die Kinder vor neue Herausforderungen. So wie die Geschichte der vier Trommelkinder mit einem Schulkonzert endet, können die erlernten Spielstücke des zweiten Bandes auch in Vorspielen vorgeführt werden.

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Weitere Artikel von Clarissa Hinterthaner

Meine kleine Bongo-Schule

1. Kapitel: Jetzt geht's wieder los

2. Kapitel: KA-DA-FI

3. Kapitel: Bongo-Samba

4. Kapitel: KA-LE--

5. Kapitel: KA---

6. Kapitel: Der Takt

7. Kapitel: Koordination

8. Kapitel: EI Martillo - Der Hammer

9. Kapitel: Die Viertelpause

10. Kapitel: Die Achtelpause

11. Kapitel: Hand-für-Hand 1/ Akzente

12. Kapitel: Der Tanz des schmutzigen Teufelchens

13. Kapitel: Sechzehntelpause

14. Kapitel: - LE-BA-SCHI

o Spielereien

15. Kapitel: -LE-SCHI

16. Kapitel: Hand-für-Hand 2

17. Kapitel: - LE–BA -

18. Kapitel: Hand-für-Hand 3

19. Kapitel: Break heißt Bruch

o Spielereien

20. Kapitel: Der krönende Abschluss

Clarissa Hinterthaner (1961-2000) studierte Musikpädagogik an der Universität München. Danach arbeitete sie als Percussionistin bei musikalischen Projekten der unterschiedlichsten Stilrichtungen. Neben einem Lehrauftrag an der Universität unterrichtete sie Kinder und Erwachsene an verschiedenen Institutionen.