Master of Harp

Art.Nr.: 610292

Sprache: deutsch/englisch

Autor: René Giessen

ISBN: 978-3-89922-005-6

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Irgendwann hat fast jeder einmal eine Mundharmonika geschenkt bekommen. Da die Kosten für die einfacheren Instrumente im Vergleich zu anderen Instrumenten gering sind, gilt die Mundharmonika als beliebtes „Mitbringsel“. So ist die Mundharmonika weltweit zu einem der wichtigsten Instrumente für den Erstkontakt mit der Musik geworden. Jeder, auch derjenige, der das Spiel auf der Mundharmonika nicht erlernt, nimmt einmal das geschenkte Instrument zur Hand, atmet durch die Mundharmonika aus und ein und hat somit seinen ersten musikalischen Klang erzeugt: einen Akkord in C-Dur (bei einer Muha – als Abkürzung für Mundharmonika – in C) und in G-Dur. Da diese beiden Akkorde die musikalische Grundlage für die meisten Volkslieder darstellen, musizieren viele Menschen spontan vom ersten Augenblick an – ohne jede musikalische Vorbildung – auf diesem Instrument! Drei Faktoren machen die Mundharmonika zu einem praktischen und beliebten Instrument: die geringen Kosten, die Möglichkeit zum spontanen Musizieren und das „Westentaschenformat“.

 

Mit diesem Schulwerk möchte ich alle Freunde der Mundharmonika unterstützen, den physikalisch-technischen Aufbau der Muha zu verstehen, und sie motivieren, ihren eigenen Weg zum Musizieren auf diesem Instrument zu finden, von einfachen Volksliedern bis zum fortgeschrittenen Spiel. Schon oft wurde ich in Interviews gefragt, ob wohl Mozart etwas für mich komponiert hätte, wenn er die chromatische Muha schon gekannt hätte. Diese Frage habe ich immer mit „Ja“ beantwortet, denn Mozart hat für alle damaligen Instrumente Soli geschrieben! Jedoch gilt es immer, einen hohen Qualitätsanspruch zu haben.

Sicherlich spielt dabei ständiges Üben eine Rolle, aber besonders derjenige, der versteht, wie dieses Instrument „funktioniert“, welche beeindruckenden, virtuosen Effekte es ermöglicht, wird für sich und seine Mitmenschen einen großen Gewinn verbuchen.

Eine umfassende Mundharmonikaschule.

 

Der Autor Rene Gießen, der die Filmmusiken zu „Winnetou“ mit Pierre Briece und Lex Barker, dem „Traumschiff“ oder „Tatort“ einspielte, hat mit „Master of Harp“ eine Einsteigerschule geschrieben, die dem Schüler die Faszination der Mundharmonika vermittelt.

Im ersten Teil lernt der Schüler das Spiel auf einer diatonischen Richter-Mundharmonika. Auch wenn hier auf Noten verzichtet wird, legt der Autor Wert auf die verschiedensten Techniken, um das Beste aus einem Ton herauszubekommen: z. B. Spiel mit spitzem Mund, mit „Zungenschlag“ und mit abgedeckten Tonkanälen. Im zweiten Teil des Buches steigt der Schüler auf eine chromatische Mundharmonika um, die von Profimusikern verwendet wird, um ein hohes klangliches Niveau zu erreichen. In diesem Teil lernt der Schüler alles über die traditionelle Notenschrift und die Harmonielehre. In zwei Kapiteln stellt der Autor die 16-kanälige Chromonika und die 12-kanälige Chromonika vor, die eine zusätzliche Erweiterung des Tonumfangs bedeutet und die Ausdrucksmöglichkeiten auf dem Instrument vervielfältigt.

Fazit: ein umfangreiches Lehrbuch vom Meister der Mundharmonika, das den Anwender dazu befähigt, das Instrument in der Praxis „meisterlich“ einzusetzen.

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Weitere Artikel von René Giessen

Super Action für deine Mundharmonika

Vorwort

 

I. Die diatonische Richter-Mundharmonika

Einführung

Vorübung

Das Happy-Harmonica-System

Spielanleitung

Lieder im Akkordspiel

Einzeltonspiel

Das Spiel mit spitzem Mund

Das Spiel mit abgedeckten Tonkanälen

Das Spiel mit „Zungenschlag“

Welche Spieltechnik ist besser?

Erste Technikübungen

Klangoptimierung

Die zwei wichtigsten Merkmale eines qualitätvollen Tones

1. Das Tonvolumen

2. Die Schwingung (Vibrato)

Erstes Vibratospiel mit abdeckender Hand

Lieder mit „bluesigem“ Charakter

 

II. Die chromatische Mundharmonika

Anfangsprobleme der ersten drei Tonkanäle

Einzeltonspiel

 

III. Die traditionelle Notenschrift

Keine Angst vor Noten

1. Der Takt

2. Der Rhythmus

Grundlagen

Kontrolle der Atemführung

Der Haltebogen

Intervalle

Übersicht über die Intervalle

Die C-Dur-Tonleiter

Erweiterung des Tonraumes nach oben

Die Sechzehntelnote

Punktierte Noten

Die Triole

Die Triolenpausen

Das Ritardando

Die Fermate

Wichtige Hinweise zum Notenlesen

 

IV. Popularmusik

Was ist eine Synkope?

 

V. Intervalle

Intervallübungen zur Festigung der Ton-Treffsicherheit

Die C-Dur-Tonleiter durch drei Oktaven

 

VI. Die 16-kanälige Chromonika III

Erweiterung des Tonumfangs nach unten

Das chromatische Spiel

 

VII. Die 12-kanälige Chromonika

Die Tonarten

Die Vorzeichen

Klassik und Jazz

 

VIII. Allgemein

Übersicht Tempo – Dynamik – Phrasierung

Verzierungen

Vibrato

Spezialeffekte auf der chromatischen Mundharmonika

Behebung von Mechanikstörungen

 

IX. Die drei wichtigsten Mundharmonika-Modelle

Diatonische Richter-Muha und die diatonischen Modelle

Wiener Modell mit Oktave-Schwebestimmung

Chromatische Modelle

Kein Geringerer als der legendäre Dirigent Raphael Kubelik entdeckte bei einem Wettbewerb des Bayerischen Rundfunks einen jugendlichen Musiker, der seiner Mundharmonika Töne entlockte, wie er sie noch nie gehört hatte. Seitdem fasziniert der mystische Klang René Giessens Harmonika weltweit Publikum, Orchester, Dirigenten und Komponisten gleichermaßen. So spielte er in Filmmusiken wie „Kommissar Maigret“, „Traumschiff“ und „Tatort“ sowie in seiner wohl bekanntesten Arbeit zu den Filmen von „Winnetou“ mit Piere Brice und Lex Baker. Für seine Einspielung „Story von Monty Spinnerratz“ (Warner Bros. Augsburger Puppenkiste) erhielt er den „Bayerischen Kinderfilm-Preis“. Von Januar bis Mai 2000 ging er zusammen mit den Berliner Philharmonikern auf Welttournee. Der absolute Höhepunkt der Tournee war sein Konzert im Amphitheater von Ephesus (Türkei) anlässlich „5000 Jahre Ephesus“. Der Erfolg war so, dass die Berliner spontan mit René Giessen eine ständige Zusammenarbeit vereinbarten. Die enormen Erfolge Giessens bei Workshops mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, Lehrerfortbildungen, Seminaren bei Bundeskongressen der Musikerziehung und nicht zuletzt seine Tätigkeit als Vorsitzender für Mittelhessen bei „Jugend musiziert“ zeigen ihn auch als engagierten Musikerzieher. Seine Projekte in Grundschulen, Gesamtschulen und Gymnasien beweisen die große Bedeutung der Mundharmonika für den ersten Kontakt zur Musik.