Hören und Spielen

Art.Nr.: 610114

Sprache: deutsch

Autor: Christine Büttner

ISBN: 978-3-927190-11-5

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Hören und spielen - das heißt: Musik lernen.

Spielerisch durch Hinhören und Nachahmen ein Instrument lernen: Die älteste und natürlichste Methode, die ohne "zuviel Sprechen" auskommt und das Fühlen in den Vordergrund stellt.

Den Reichtum an Wahrnehmungs­ und Ausdrucksfähigkeiten, der manchmal durch zuviel rationale Kopf-Arbeit verschüttet ist, erfahrbar zu machen, zu nutzen und zur Entfaltung zu bringen, ist das Ziel der Methode "Hören und Spielen".

Der Weg: Erst lernt das Kind Flöte zu spielen, sich selbst, seine Gefühle und viele bekannte Lieder mit der Flöte auszudrücken, die Flöte als Verlängerung der Stimmorgane zu gebrauchen. Dann erst lernt das Kind die Notenschrift.

[…]

Der Lehrer spielt im Unterricht ein neues Lied und läßt es die Schüler anhand der vorgezeigten Griffe nachspielen. Hierzu kann der Lehrer singen, und zwar mit allen Strophen des jeweiligen Liedes. Das ist eine gute Möglichkeit, die Kinder eine Melodie wiederholen zu lassen, ohne daß die Wiederholung als langweilig empfunden wird.

Dann singt und spielt der Lehrer das Lied noch einmal, während die Schüler das dazugehörige Bildchen anmalen. Das führt dazu, daß später beim Betrachten des selbstgemalten Bildchens die Erinnerung an das richtig gespielte Lied wieder entsteht, welches die Kinder dann üben können.

[…]

Wichtig ist, daß der Lehrer sich individuell nach den Fähigkeiten des Schülers richtet. Es gibt Kinder, die so sehr visuell ausgerichtet sind, daß man ihnen recht bald Noten anbieten muß, weil sie einfach danach verlangen. Bei solchen Kindern ist eine besondere Förderung des Spiels nach Gehör nötig, damit sie eines Tages wirklich frei und locker spielen können.

Hören und Spielen

„Hören und Spielen“ von Christine Büttner ist die natürlichste und älteste Methode des Musikunterrichts. Musik ist eine Kunst, die hörend wahrgenommen wird und deshalb über das Gehör vermittelt werden sollte. Nach dem Gehör spielen, ist das erste Lernziel dieser Methode. Dabei werden die Stücke für den Lehrer in Notenschrift notiert. Für die Kinder werden die geblasenen Töne anhand von Griffbildern der Blockflöte als Erinnerungshilfe im ersten Teil vor jedem Stück dargestellt. Da die Kinder über Anzeigen der Tonhöhen mit der Hand die ersten Noten lernen, werden bei den ersten Stücken des Heftes die Töne auch mit dieser Darstellungsform von kindgerechten Zeichnungen eingeordnet.

Noten sind gut und nützlich, um sich das Gehörte zu notieren und Neues kennenzulernen. Sie werden dann eingeführt, wenn die Schüler schon Blockflöte spielen können. Da alle Stücke in Notenschrift ausnotiert sind, kann der Lehrer individuell auf die Schüler eingehen, indem er sich an den Fähigkeiten seiner Schüler orientiert, und entscheiden, in welcher Form er die Notenschrift in seinen Unterricht integriert.

Die gewählten Stücke sind bekannte Volkslieder wie „Hoppe, hoppe, Reiter“, „Ist ein Mann in‘ Brunnen gefallen“, „Kuckuck“ oder „Der Bi-Ba-Butzemann“. Diese wurden gewählt um das Einstudieren neuer Lieder zu erleichtern.

Dieses Übungswerk wurde von und mit Kindern praxisnah entwickelt, zur Übung des Gehörs und zum Erlernen des Spiels auf der C-Sopran-Blockflöte (deutsch und barocke Griffweise). So wird den Kindern bei der Arbeit mit dieser Schule das Erleben der Musik näher gebracht, wenn sie z. B. Stimmungen und eigenes Empfindungen ausdrücken oder die inneren Vorgänge über das Instrument nach außen tragen sollen. Gleichzeitig lernen sie das Spielen in einer Gruppe und mit jedem neuen Stück und jeder neuen Rubrik wird ein neuer Ton eingeführt, so dass die Kinder am Ende des Buches den Unterschied zwischen einer Dur- und einer Moll-Tonleiter kennen.

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Weitere Artikel von Christine Büttner

Die kunterbunte Tonleiter auf dem Klavier

Die kunterbunte Tonleiter (Sopranblockflöte)

Kapitel 1: Hörübungen

Kapitel 2: Greif- und Blasübungen

Kapitel 3: Die Töne c und a

Kapitel 4: Das hohe d

Kapitel 5: Die Töne g und h

Kapitel 6: Der Ton e

Kapitel 7: Das tiefe d

Kapitel 8: Der Ton f

Kapitel 9: Das tiefe c, C-Dur

Kapitel 10: Gebundene Töne

Kapitel 11: Artikulation, Doppelzungentechnik

Kapitel 12: Das hohe e

Kapitel 13: Das b

Kapitel 14: Das hohe f, F-Dur

Kapitel 15: Das hohe g

Kapitel 16: Der Nebengriff von h

Kapitel 17: Das fis

Kapitel 18: Das hohe a

Kapitel 19: Das hohe fis, G-Dur

Kapitel 20: Das hohe cis, D-Dur

Kapitel 21: Das gis, A-Dur

Kapitel 22: Das hohe es

Kapitel 23: Das hohe b, B-Dur

Kapitel 24: E-Dur, das hohe dis

Kapitel 25: Hohes h und hohes c

Kapitel 26: Dur- und Chromatische Tonleiter

Kapitel 27: Moll-Tonarten

Christine Büttner, geb.1951, Abitur in München, Studium der Physik in München und Göttingen. Seit 1983 gibt sie Unterricht in Blockflöte, einzeln und in Gruppen. 1988 übernahm Sie die Leitung des studentischen Salon- und Festorchesters „Göttinger Nostalgiker“, 1990 Gründung der Musizierschule “Musi-Kuss“ in Göttingen. 1986 Herausgabe ihres ersten Blockflöten-Unterrichtswerkes, 1988 die erneuerte Fassung “Hören und Lernen“. 1990 erschien die Blockflötenschule “Hören und Spielen“.