Drum Book

Art.Nr.: 610125

Sprache: deutsch

Autor: Udo Dahmen

ISBN: 978-3-927190-24-5

EUR 24,95
inkl. 7 % USt

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Zum Schlagzeugspielen:

Die wichtigste Aufgabe des Drummers in einer Band ist es, ein solides Timing mit einem "coolen" Groove zu verbinden. Nur auf einer relaxten, flexiblen und verläßlichen Basis kann sich das Zusammenspiel in der Band entwickeln. Und für diese Basis sind wir verantwortlich!

Dabei sind neben den handwerklich-technischen Voraussetzungen ein subtiles Gefühl für Time und Groove in unterschiedlichen Tempi und Stilen wichtig. Die Stile der Popularmusik und die verwendeten Rhythmen scheinen oft sehr einfach. Glaubt jedoch nicht, daß diese aus diesem Grunde auch sehr einfach zu spielen sind. Man kann sich die Basic Patterns sicher in einer Viertelstunde "draufschaffen". Jedoch das, was zwischen den Zeilen, sprich Noten, steht, der Platz zwischen den Anschlägen ist entscheidend für Time und Groove: Der richtige Wert an der richtigen Stelle.

Mancher Bandleader, der auf der Suche nach einem Drummer ist, kann ein Lied davon singen, wie schwierig es ist, einen wirklich soliden Timekeeper zu finden. In diesem Buch wird es vor allem darum gehen, wie ihr mit einfachen Mitteln gutklingende Grooves und Fills spielen lernt und dabei eure Time verbessert.

Zum Buch:

In diesem Buch wird es nicht darum gehen, alle derzeit möglichen Spieltechniken vorzustellen, sondern darum, eine praktische Hilfe zu geben, was ein Drummer in einer Band ­ egal welcher Stilistik (von Nirvana bis Chick Corea) ­ an Grundlagen kennen und umsetzen können sollte.

 

Zum Üben:

Spielt und übt soviel ihr nur eben könnt. Regelmäßig! Es ist besser, jeden Tag eine Stunde zu üben, als einmal pro Woche den ganzen Tag. Nehmt euch dabei immer zuerst ein Thema vor, und bleibt dabei: Das, was euer Gehirn sehr schnell auffaßt, muß von da aus erst einmal in den Körper transformiert werden. Eure Hände, Arme und Beine lernen Dinge sehr viel langsamer als euer Geist. Gebt eurem Körper die Möglichkeit, sich zu entwickeln, habt Geduld mit euch, und legt die Sticks nicht gleich wieder weg. Nehmt euch Zeit, spielt jede Übung mindestens 20mal und versucht auch, alle Übungen in Kombination zueinander zu setzen: Dies werdet ihr in der Band unbedingt brauchen, um die Songs mit unterschiedlichen Grooves und Fills auszustatten. Werdet schon beim Üben kreativ, baut aus den Elementen alle erdenklichen Kombinationen zusammen. Je kreativer euer Übeprozeß ist, um so mehr Freude werdet ihr beim Spielen empfinden. Dieses Buch wird euch dabei helfen, mit Spaß euren eigenen Überhythmus zu finden. Ich habe die Übungen in vielen Kapiteln sehr detailliert beschrieben, um euch einen leicht verständlichen Einstieg zu ermöglichen. Greift hin und wieder auch auf Übungen zurück, die ihr schon bewältigt habt, und wiederholt diese. Ihr werdet merken, daß euch die Vertiefung auch bei dem neu zu lernenden Material hilft. Wenn ihr die Übungen regelmäßig anwendet, werdet ihr schon bald eine deutliche Verbesserung eures Spiels feststellen.

“Am Anfang steht der Groove”

Udo Dahmen zeigt in seinem “Drum Book” den kontinuierlichen Weg vom Anfänger bis hin zu einem professionellen Drummer. Das Buch richtet sich an junge Schlagzeuger, die der Autor auf dem ersten Teilstück ihres Weges zum Profi begleiten möchte.

Das Buch ist didaktisch geschickt aufgebaut und die Themen sind klar gegliedert. Der Autor möchte in seinem Buch nicht alle Spieltechniken vorstellen, sondern eine praktische Spielhilfe geben, was der Schlagzeuger in der Bandarbeit an Grundlagen kennen und spielen können muss. Deshalb ist dieses Buch für Udo Dahmen auch kein allumfassendes Werk, sondern er behandelt die wesentlichen Bereiche des modernen Schlagzeugspiels und bietet viele Ideen und Anleitungen für eine gelungene Bandarbeit.

Daher gibt es in den Übungen viele Basis-Grooves und ostinate Hand-Pattern (z. B. 16tel-Feels, Triolische Feels), die auch Automatismen genannt werden. Des Weiteren beschäftigen sich die Kapitel mit Akzent-Systemen, Time-Displacement, verschiedenen metrischen Aufteilungsmöglichkeiten (z. B. Dreiergruppen in 16tel, Vierergruppen in Achtel-Triolen oder Siebenergruppen in 16teln), Polyrhythmik, Koordination, Metren, Spieltechniken, Formprinzipien, Bass-Drum- und Hi-Hat-Techniken und Stickings. Auch behandelt der Autor Rhythmen aus verschiedenen Musikstilrichtungen wie Songo, Partido Alto, Motown, Acid oder Chicago Blues Shuffle. Auf der Basis der verwendeten Übungen wird der Schüler immer wieder vom Autor dazu aufgefordert, eigene Ideen auszuprobieren und einen eigenständigen Spielstil zu entwickeln. Neben der gut eingespielten CD wird das Lehrwerk mit einem Anhang vervollständigt, in dem tabellarisch die wichtigsten Automatismen, Basis-Grooves und Hi-Hat- und Cymbal-Ostinati aufgelistet sind.

„Am Anfang steht der Groove“ und wenn der Schlagzeuger das Buch bis zum Ende durchgearbeitet hat, hat er eine perfekte und professionelle Umsetzung erreicht, um als „solider Timekeeper“ eine erfolgreiche Bandarbeit zu ermöglichen.

1. Kapitel: Einführung

­ Notationssysteme fürs Schlagzeug

­ Übemethoden und Materialien, Drum-Kit, Practice-Pad, Practice-Kit

­ Überprüfungsmöglichkeiten (Computer, Metronome), Taktarten

­ Begriffe: Downbeat, Off-Beat, Backbeat

 

2. Kapitel: Die Grundstellungen 1: Akzentsysteme in 16teln

­ Die vier Positionen der 16telnote

­ HiHat und Bassdrum als Timekeeper 

­ Snare-Akzente

­ Grooves, Fill­ins und Solo­Technik (Interpretation)

­ Moving Accents

­ Time-Shiftings (Backwards-Playing)

 

3. Kapitel: Die Grundstellungen 2: Akzentsysteme in Triolen

­ Die drei Positionen der Achteltriole

­ HiHat und Bassdrum als Time-Keeper

­ Snare-Akzente

­ Grooves, Fill-ins und Solo-Technik (Interpretation)

­ Moving Accents

­ Time-Shiftings (Backwards-Playing)

 

4. Kapitel: Metrische Aufteilungen 1: Dreiergruppen in 16teln

­ Die drei Positionen im 4/4­-Takt

­ Eintaktige Riffs

­ Zweitaktige Riffs

­ Position im 3/4-Takt

­ Polymetrik 4:3

 

5. Kapitel: Metrische Aufteilungen 2: Vierergruppen in Achteltriolen

­ Die drei Positionen im 4/4­-Takt

­ Polymetrik 3:4

 

6. Kapitel: Metrische Aufteilungen 3: Fünfergruppen in 16teln

­ Grundposition über einen 4/4-Takt

­ Prinzip der Akzentaufteilung 2 - 3

­ Fünf Positionen in 16teln

­ Zweitaktige Riffs

­ Positionierung im 5/4­-Takt

­ Polymetrik 4:5

 

7. Kapitel: Metrische Aufteilungen 4: Siebenergruppen in 16teln

­ Grundposition über einen 4/4-Takt

­ Prinzip der Akzentaufteilung 2-2-3  

­ Sieben Positionen in 16teln

­ Zweitaktige Riffs

­ Positionierung im 7/4­Takt

­ Polymetrik 4:7

 

8. Kapitel: Metrische Aufteilungen 5: Zusammenfassung der Kapitel 4 - 7

­ Verbindung von 3/5/7 über 16tel und 4 über Triolen

­ Grooves und Fills

­ Einfache Formen (vier Takte- und acht Takte-Schema)

 

9. Kapitel: Ostinato-Grooves 1: ­ Achtel- und 16tel-Feels, Basisgrooves

­ Four-on-the-Floor

­ Westcoast-Rock-Groove  

 Rhythm & Blues

­ Soul

­ Dreiergruppen in 16teln als Groove

­ HiHat- und Cymbal-Ostinati

 

10. Kapitel: Ostinato-Grooves 2: 16tel-Feels

­ Fünfer- und Siebenergruppen in 16teln als Groove kombiniert mit Hihat- und Cymbal-Ostinati

 

11. Kapitel: Ostinato-Grooves 3: Triolische Feels

­ Slow-Blues in 12/8

­ Shuffle

­ Half-Time-Shuffle

­ Einfache Shuffle-Ghostings

 

12. Kapitel: Ostinato-Grooves 4: Triolische Feels

­ Basisgrooves in Triolen

­ HiHat- und Cymbal-Ostinati

 

13. Kapitel: Bassdrum- und HiHat-Technik

­ Haltung, Anschlagstechnik

 

14. Kapitel: Koordination

­ Toms und Bassdrum

 

15. Kapitel: Snare-Technik

 

16. Kapitel: Stil und Groove

 

1. Medium Rock

2. Fast Rock R & B

3. Fast Hard Rock

4. Speed Boogie

5. Medium Slow Rock Ballad

6. Soul Ballad

7. Funk

8. Reggae (16tel)

9. Reggae triolisch

10. Chicago Blues-Shuffle

11. Half-Time-Shuffle  

12. Slow Blues 12/8

13. Swing Medium

14. Latin/Songo

15. Samba: Partito Alto

16. Bossa Nova

17. Afro-Cuban 6/8

18. Motown

19. Disco

20. Soul: Four on the snare

21. Hip-Hop

 

Anhang: Tabellen:

Integrierte Akzenttabelle

Automatismus-Tabelle

Basis-Groove-Tabelle

HiHat- und Cymbal-Ostinati – Tabelle

CD-Index

Udo Dahmen, Jahrgang 1951, Tour- und Studiodrummer, langjährige Zusammenarbeit mit vielen Top-Acts aus der Jazz- und Rockmusik, Dozent an der Hochschule für Musik und Theater, Hamburg.