Die neue Harmonielehre II

Art.Nr.: 610110

Sprache: deutsch

Autor: Frank Haunschild

ISBN: 978-3-927190-08-5

EUR 26,95
inkl. 7 % USt

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Das vorliegende Buch ist der zweite Band meiner 1988 erschienenen Harmonielehre. Die außerordentlich positive Resonanz auf dieses Buch hat mich ermutigt, im vorliegenden Text weitere Aspekte der modernen Harmonielehre zu besprechen. Wie im ersten Band bereits angekündigt, wird diese Schule in mehreren Teilen veröffentlicht. Gegenstand dieses zweiten Buches ist die „Verbindung der harmonischen Elemente“.

Dieses Buch ist ebenso wie der erste Band als musikalisches Arbeitsbuch für alle Musiker gedacht. Es wendet sich also gleichermaßen an Instrumentalisten, Vokalisten, Komponisten, Arrangeure, Musikpädagogen, Schüler und Musikstudenten aller musikalischer Stilrichtungen. Wie mit der „Neuen Harmonielehre“ gearbeitet werden soll, kann dem nachfolgenden Abschnitt „Zum Gebrauch dieses Buchs“ entnommen werden.

Es ist mir wichtig, an dieser Stelle auf einen fundamentalen Unterschied zwischen den wissenschaftlichen und musikalischen Arbeitsgebieten der „ Harmonielehre“ und der „Improvisationslehre“ hinzuweisen. „Die neue Harmonielehre“ kann zwar das Wissen vermitteln, das für die Kunst des Improvisierens in der Musik von zentraler Bedeutung ist, doch ist es nicht mein Anliegen, den Leser mit Hilfe dieser Schule in dieser Kunst zu unterweisen.

Es geht in dieser Harmonielehre vielmehr darum, die Zusammenhänge zwischen Tönen , Skalen und Akkorden aufzuzeigen. Letztlich geht es also um die Organisation, die Systematisierung und Benennung des tonalen Materials, welches in der modernen funktionalen Harmonielehre verwendet wird. Ich möchte hiermit von der weitverbreiteten Meinung Abstand nehmen, daß die Ergebnisse einer harmonischen Analyse dem Tonmaterial entsprechen, welches dem improvisierenden Musiker bei seinen Improvisationen ausschließlich zur Verfügung steht.

Ein musikalisches Arbeitsbuch für Klassik, Rock, Pop und Jazz

„Die neue Harmonielehre“ in zwei Bänden vom diplomierten Jazz-Gitarristen Frank Haunschild, der freiberuflicher Musiker, Lehrer und Autor ist, zählt zu den Standardwerken der modernen musikpädagogischen Literatur. Als Nachschlagewerk oder „Lexikon der Musiklehre“ (durch Hervorheben wichtiger musikalischer Begriffe) für jeden Musiker (ob Komponist, Instrumentalist, Arrangeur, Toningenieur, Musiklehrer oder Schüler), dient es vor allem in Musikschulen als Lehrbuch, um die Terminologie der Rock-, Pop- und Jazz-Musik zu vermitteln und schlägt einen Bogen von der klassischen Harmonielehre zur populären Musik.

Die Fortsetzung des vorliegenden musikalischen Arbeitsbuches, „Die neue Harmonielehre Band 2“, behandelt in Teil 3 die „Verbindung der harmonischen Elemente“. Kapitel 1 beginnt unter anderem mit allen Variationen der II-V-I-Verbindung in Dur und Moll. Neben dem Tongeschlechtswechsel und der Tritonussubstitution wird auch die Verkettung von II-V-Verbindungen beschrieben. Alle Skalen und Akkorde werden einzeln vorgestellt und in einen sinnvollen Gesamtzusammenhang gebracht.

In gewohnt ausführlicher Art und Weise werden alle Arten von Dominanten wie Primär- und Sekundärdominanten sowie Doppel- und Zwischendominanten behandelt. Schritt für Schritt lernt der Leser, alle Dominanten verstehen und einordnen zu können, um schließlich mit Hilfe dieser Dominanten den tonalen Raum zu erweitern.

Die verschiedenen Turnarounds und die Vermischung von Dur- und Molltonalitäten werden ebenso untersucht wie der Umgang mit verminderten Septakkorden, mit Quartkadenzen, Trugschlüssen, Doppelsubdominanten, diatonischen Akkordverbindungen und den gängigsten Sustituten.

Zahlreiche Abbildungen, Übungen, Lösungen, Beispiele, Kommentare, Hinweise und Analysen in jedem einzelnen Kapitel tragen entscheidend zum besseren Verständnis dieser komplexen Sachverhalte bei.

Die beiliegende vierfarbige Diatonische Modulationstafel in DIN A1-Format zum Ausklappen und Aufhängen veranschaulicht wichtige harmonische Zusammenhänge in allen Tonarten. Diese kann auch separat beim Verlag (AMA-Nr. 610107) erworben werden.

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Weitere Artikel von Frank Haunschild

Die neue Harmonielehre (engl.)

Die neue Harmonielehre I (dt.)

Die Neue Harmonielehre - Praxis zu Band I und Band II

Diatonische Modulationsstafel (Poster)

Let’s Groove. Vol. 1

Let’s Groove. Vol. 2

II. Teil: Die Verbindung der harmonischen Elemente

1. Kapitel: Die II-V-I-Verbindung in Dur

  • Klassische Durkadenzen
  • Von der klassischen Kadenz zur Jazzkadenz
  • Der diatonische Quartenzirkel
  • Die Kennzeichnung von II-V-I-Verbindungen
  • Die Skalen für die Jazzkadenz in Dur im Überblick
  • Beispiele für Jazzkadenzen in Dur
  • Übungen zu Kapitel 1


2. Kapitel: Die II-V-I-Verbindung in Moll

  • Klassische Mollkadenzen
  • Die Molltonikaleiter
  • Die Jazzkadenz in Moll
  • Die Skalen für die Jazzkadenz in Moll
  • Der diatonische Quartenzirkel in Molltonarten
  • Die Akkorde und Skalen der Jazzkadenz in Moll im Überblick
  • Beispiele für Jazzkadenzen in Moll
  • Übungen zu Kapitel 2


3. Kapitel: Der Tongeschlechtswechsel

  • Die alterierte Dur- und Mollkadenz
  • Der Wechsel des Tongeschlechts
  • Weitere Dominantskalen für Tongeschlechtswechsel
  • Beispiele für Tongeschlechtswechsel
  • Übungen zu Kapitel 3


4. Kapitel: Die Tritonussubstitution

  • Die Entstehung der Tritonussubstitution
  • Die Tritonussubstitution der Dominante
  • Mixolydisch #11 als Skala des Tritonussubstituts der Dominante
  • Die Tritonussubstitution von Jazzkadenzen in Dur
  • Die Tritonussubstitution von Jazzkadenzen in Moll
  • Tritonussubstitution und Tongeschlechtswechsel
  • Beispiele für Tritonussubstitution
  • Übungen zu Kapitel 4


5. Kapitel: Die Verkettung von II-V-Verbindungen

  • Einige allgemeine Regeln
  • Alle II-V-Verbindungen und ihre Auflösung in Durtonarten
  • Alle II-V-Verbindungen und ihre Auflösung in Molltonarten
  • Beispiele für die Verkettung von II-V-Verbindungen
  • Übungen zu Kapitel 5


6. Kapitel: Die Zwischendominanten

  • Einfache Zwischendominanten
  • Erweiterte Zwischendominanten
  • Die Doppeldominante
  • Die Doppelsubdominante
  • Alterierte Zwischendominanten
  • Zwischendominanten in Molltonarten
  • Verminderte Septakkorde als Ersatz für Zwischendominanten
  • Die Skalen für verminderte Septakkorde
  • Die Ergänzung von Zwischendominanten zu II-V-Verbindungen
  • Beispiele für Zwischendominanten
  • Übungen zu Kapitel 6


7. Kapitel: Die Sekundärdominanten

  • Die Tritonussubstitution der Zwischendominanten
  • Die Doppelsubdominante als Sekundärdominante
  • Die Doppeldominante als Sekundärdominante
  • Alterierte Zwischendominanten als Sekundärdominanten
  • Verminderte Septakkorde als Ersatz für Sekundärdominanten
  • Die Ergänzung von Sekundärdominanten zu II-V-Verbindungen
  • Die Erweiterung des tonalen Raums
  • Beispiele für Sekundärdominanten
  • Übungen zu Kapitel 7


8. Kapitel: Der Turnaround

  • Diatonische Turnarounds in Dur
  • Diatonische Turnarounds in Moll
  • Erweiterte diatonische Turnarounds in Dur
  • Erweiterte diatonische Turnarounds in Moll
  • Turnarounds mit Ausweichtonarten
  • Beispiele für Turnarounds


9. Kapitel: Die Dur-Moll-Vermischung

  • Die vermollte Subdominante
  • Der Neapolitanische Sextakkord
  • Parallele und gleichnamige Tonarten
  • Modal Interchange
  • Beispiele für Dur-Moll-Vermischung
  • Ausblick
  • Anhang:
  • Das Akkord-Skalen-System von Harmonisch Dur
  • Abkürzungen der klassischen Funktionsbezeichnungen
  • Harmonische Sonderzeichen und Abkürzungen
  • Alternative Schreibweisen für Akkordsymbole
  • Die Intervallzirkel
  • Buchhinweise
  • Lösungsteil zu den Übungen
  • Index

Frank Haunschild, Jahrgang 1958, ist diplomierter Jazzgitarrist und freiberuflicher Musiker, Lehrer und Autor. Seine „NEUE HARMONIELEHRE“ in zwei Bänden zählt zu den Standartwerken der modernen musikpädagogischen Literatur. Frank Haunschild ist ein gefragter Gitarrist, der regelmäßig live auf den Bühnen in Deutschland und den europäischen Nachbarländern zu hören ist. Zahlreiche
CD-Veröffentlichungen unter eigenem Namen zeigen seine außergewöhnlichen musikalischen Qualitäten als Musiker und Komponist. Frank unterrichtet zur Zeit
als Professor für Jazzgitarre an der Staatlichen Hochschule für Musik in Köln.
Zusätzlich ist er als Dozent auf zahlreichen nationalen und internationalen Jazz-Workshops vertreten.