Die AMA-Tenorsaxophonschule

Art.Nr.: 610397

Sprache: deutsch

Autor: Matthias Petzold

ISBN: 978-3-89922-113-8

EUR 24,95
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„Dieses Buch habe ich von meinen Schülern gelernt.“ Der Satz, mit dem der Komponist Arnold Schönberg das Vorwort zu seiner berühmten Harmonielehre beginnt, trifft in kleinerem Maßstab auch auf die vorliegende Saxophonschule zu. In meiner zwanzigjährigen Unterrichtstätigkeit haben mir meine Schüler mit ihrem Interesse, ihren Fragen und unterschiedlichen Problemen beigebracht, wie man Saxophon unterrichten kann und auf welche Dinge es ankommt. Die Energie, die sie in das Erlernen des Instrumentes gesteckt haben, hat mir immer wieder gezeigt, dass es ein lohnendes Vorhaben ist, Saxophon zu lernen, und es hat mir viel Spaß gemacht, ihnen dabei zu helfen.

Die in diesem Buch vorgestellten Übungen und Spieltechniken sind oft erprobt worden und haben sich in der Praxis bewährt. Trotzdem gibt es natürlich gerade zu den Grundlagen des Saxophonspiels sehr verschiedene und oft sogar widersprüchliche Meinungen. Ich habe mich immer wieder darüber gewundert, wie unterschiedlich die Herangehensweise an die technischen Probleme des Saxophonspiels sein kann und wie viele Wege zum Erfolg führen können. Wenn dein Lehrer also in bestimmten Fragen andere Meinungen vertritt, als ich sie hier im Buch dargelegt habe, ist das nicht unbedingt ein Problem. In der Regel steckt auch dahinter ein erprobtes und bewährtes Konzept.

[…]

Tenorsaxophonschule

Matthias Petzold gehört zur jüngeren Generation deutscher Jazzmusiker. Er hat in verschiedenen Besetzungen acht CDs mit eigenen Kompositionen aufgenommen und in seinem Label „Indigo-Records“ veröffentlicht, die von Fachleuten und Musikliebhabern sehr positiv aufgenommen wurden. Auftragskompositionen wurden vom WDR Rundfunkorchester oder der WDR Big-Band aufgeführt. Er hat langjährige Unterrichtserfahrung an verschiedenen Musikschulen mit Schülern jedes Alters und aller Leistungsstufen, auf die er bei seinen Kompositionen, die beim AMA Verlag veröffentlicht sind (u. a. „ Scenes from a Sketchbook“), zurückgreifen konnte.

Nach seinen veröffentlichten Spielbüchern, hat er auch eine zweibändige Saxophonschule geschrieben – die erste Fassung für Tenorsaxophon wurde danach für Altsaxophon transponiert.

Am Ende des ersten Bandes soll der Schüler befähigt sein, in einer Big Band, einem Orchester oder einem anderen Ensemble zu spielen. So lernt der Schüler neben den Grundlagen des Saxophonspiels (u. a. die Atmung und der Ansatz) den Tonumfang bis zum e‘‘‘ kennen. In den letzten sieben Kapiteln bereitet Matthias Petzold den Schüler auf das Ensemblespiel vor mit Themen wie Swing-Phrasierung, Sechzehntelnotierungen in der Popmusik oder Improvisation mit Pentatoniken. Alle Übestücke sind dabei so ausgelegt, dass neben Soloetüden und Tonleitern auch viele Stücke zur CD begleitet oder im Duett gespielt werden können. In der Auswahl der Stücke liegt das Hauptgewicht auf dem Genre des 20. Jahrhunderts mit Stücken von Georg Gershwin; „Klassiker“ werden aber auch nicht vergessen: z. B. „Der Vogelfänger“ aus der Zauberflöte von Mozart, „Ländliches Lied“ von Schumann, „Andante“ von Telemann oder der „Bolero“ von Ravel.

Der zweite Band „Steps Ahead“ führt den ersten Band fort. Der Band kann aber auch im Anschluss an jede andere Anfängerschule eingesetzt werden, wenn der Schüler den Tonumfang vom c‘ bis e‘‘‘ beherrscht. Dieser Band gliedert sich in drei große Abschnitte. Im ersten Teil werden neue Techniken eingeübt um die Saxophontechnik zu vervollständigen. Der Tonumfang wird dabei vom cis‘ bis zum hohen fis‘‘‘ erweitert und ein Kapitel widmet sich den chromatischen Tonleitern und den enharmonischen Verwechslungen. Der zweite und dritte Teil vertieft den Blick auf die klassische Musik bzw. den Jazz und den damit zusammenhängenden spieltechnischen Besonderheiten. Im zweiten Teil beginnt Matthias Petzold mit der Polyphonie im gregorianischen Choral, und geht über den Barock mit seinen Trillern, Pralltrillern und anderen Verzierungsarten, über die Wiener Klassik bis zur Romanik mit der Technik des Vibratos. Im Kapitel über den Jazz werden dann Techniken wie Glissando, Bebop, Synkopierung, Gostnotes oder die gängigen Konzepte im Jazz erarbeitet.

Die stilistisch vielfältigen Bände enden mit einem Kapitel über Improvisation, da diese Spielart die wichtigste in der Jazzmusik ist. Die auf den CDs von einer Profiband eingespielten Begleitstücke geben dem Saxophonisten ein Gefühl für das Zusammenspiel mit anderen Musikern.

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Weitere Artikel von Matthias Petzold

Die AMA-Tenorsaxophonschule. Steps Ahead

Die AMA-Altsaxophonschule

Die AMA-Altsaxophonschule. Steps Ahead

Scenes From A Sketchbook

11 Duets for Flute

11 Duets For Saxophone

11 Duets for Clarinet

11 Duets for Flute – Klavierbegleitung

11 Duets for Clarinet – Klavierbegleitung

11 Duets for Saxophone – Klavierbegleitung (A-Sax)

11 Duets for Saxophone – Klavierbegleitung (T-Sax)

Einführung

Adolphe Sax und das Saxophon

Das Repertoire

Das Instrument

Das Transponieren

Die Bestandteile des Saxophons

Das Blättchen

Das Mundstück

Korpus und S-Bogen

Die Pflege

 

Kapitel 1

Der erste Ton

Der Ansatz

Die Stütze

Der Zungenstoß

 

Kapitel 2

Die Haltung des Saxophons

Die Töne g‘, a‘, h‘ und c‘‘

Die Notenlänge

 

Kapitel 3

Die Töne f’, e’ und d’

Unterschiedliche Taktarten

Pausenzeichen

 

Kapitel 4

Die obere Oktavlage und die Töne d‘‘ und e‘‘

Der Auftakt

Der Haltebogen

Achtelnoten

 

Kapitel 5

Die Töne f’’ und g’’

Die punktierte Viertelnote

Der Bindebogen

 

Kapitel 6

Die Töne a’’, h’’ und c’’’

Noch einmal: der Ansatz

Wenn die Töne einfach nicht wollen...

Das Wiederholungszeichen

 

Kapitel 7

Der Ton „fis” und das #-Versetzungszeichen

Die Durtonleiter

Die G-Dur-Tonleiter

 

Kapitel 8

Das „cis” und die D-Dur-Tonleiter

Staccato

Fermate und Ritardando

Das Auflösungszeichen

 

Kapitel 9

Das „gis” und die A-Dur-Tonleiter

Der 6/8-Takt

Die Sechzehntelnoten

Tempobezeichnungen

 

Kapitel 10

Die Molltonleiter

Accelerando

 

Kapitel 11

Der Ton „b“ und das b-Versetzungszeichen

Die F-Dur- und die D-Moll-Tonleiter

H, B und Bb: deutsche und englische Notennamen

Da Capo al Fine

 

Kapitel 12

Das „es” sowie die B-Dur- und G-Moll-Tonleiter

Fachbegriffe in der Musik …

 

Kapitel 13

Dynamik

 

Kapitel 14

Crescendo und Decrescendo

 

Kapitel 15

Ein Ton – zwei Namen: dis/es

Die E-Dur- und E-Moll-Tonleiter

Alla Breve

Dal Segno al Coda

 

Kapitel 16

Das Zeigefinger-b

Der nächste Ton mit zwei Namen: gis/as

Die Es-Dur-Tonleiter und die C-Moll-Tonleiter

 

Kapitel 17

Das tiefe c (c‘)

 

Kapitel 18

Das dis’’’/es’’’ und das e’’’

 

Kapitel 19

Achteltriolen

 

Kapitel 20

Die Swing-Phrasierung

 

Kapitel 21

Die Phrasierungszeichen

Das Sforzato

Der Atembogen

 

Kapitel 22

Tipps für das Lesen und Zählen von Rhythmen

 

Kapitel 23

Die Sechzehntelnote

 

Kapitel 24

Sechzehntelnotierung in der Popmusik

 

Kapitel 25

Improvisation mit Pentatoniken

 

Lieder zu allen Gelegenheiten

Geburtstagslied

Schön ist die Welt

Nun will der Lenz uns grüßen

Alle Vögel sind schon da

Was noch frisch und jung an Jahren

St. Martin

Lasst uns froh und munter sein

Vom Himmel hoch, da komm ich her

Es ist ein Ros‘ entsprungen

Jingle Bells

Taler, Taler, du musst wandern

Dornröschen war ein schönes Kind

Laurentia

Auf der Mauer, auf der Lauer

Guten Abend, gute Nacht

Der Mond ist aufgegangen

 

Übersicht der Saxophongriffe

Matthias Petzold gehört zur jüngeren Generation deutscher Jazzmusiker. Er hat in verschiedenen Besetzungen drei CDs mit eigenen Kompositionen aufgenommen, die von Fachleuten und Musikliebhabern sehr positiv aufgenommen wurden. Er hat langjährige Unterrichtserfahrung an verschiedenen Musikschulen, auf die er bei der Komposition von „Scenes From A Sketchbook“ zurück greifen konnte.