Best in the West (dt.)

Art.Nr.: 610228

Sprache: deutsch

Autor: Richard Köchli

ISBN: 978-3-932587-35-1

EUR 29,95
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Mit “Best In The West” möchte ich versuchen, eine empfindliche Lücke im deutschsprachigen Lehrbuchsektor zu schließen. Das Buch soll einen umfassenden Überblick aller sich im Sammelbecken Country- bzw. Nashville-Guitar tummelnden Stilarten und Spieltechniken vermitteln. Über 300 Übungen, Licks und Traditionals sowie zahlreiche Erläuterungen, Stilanalysen und Tipps aus der Praxis begleiten und inspirieren dich auf dem Weg zum versierten Nashville-Player. Neben aller technischen Vielseitigkeit lege ich Wert darauf, auch einen gesunden historischen Background zu vermitteln. Jedes der zehn Großkapitel beginnt deshalb mit einer Lektion Geschichte und enthält Workshops bzw. Hommagen an die großen Pioniere dieser Musik.

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Nashville Guitar

Richard Köchli, seit 18 Jahren professioneller Musiker, stand als Gitarrist mit unzähligen Größen (Larry Garner, Yvonne Moore, Polo Hofer, Philipp Fankhauser, Keiser Twins, Luke Gasser, Jens Krüger, Jenny White u. v. a.) auf der Bühne und spielte mit zahlreichen von ihnen auf dem legendären Schweizer Rock- & Blues-Cruise. Er arbeitet als Studio-Musiker und Produzent für Künstler - wie Dänu Brüggemann, KRIZZ oder Blues-Max – und wurde in der Verfilmung von Sabine Boss des Erfolgsromans von Pedro Lenz‘ „Der Goalie bin ig“ für sein Gitarrenspiel mit dem Schweizer Filmpreis geehrt.

In Deutschland hat er sich als Autor erfolgreicher Sachbücher einen Namen gemacht („Slide Guitar Styles“ (AMA Nr. 610187), „Masters of Blues Guitar“ (AMA Nr. 610420) erhielt den Deutschen Musikeditionspreis 2011). Spätestens seit seinem Album „laid-back“ (2008) – seine CDs wurden 2013 mit dem Swiss Blues Award ausgezeichnet – schätzt man den Luzerner auch als feinfühligen und mehrsprachigen Singer/Songwriter, doch sein größter Joker bleibt die Slide-Gitarre. Sein geliebter 'Bottleneck' ist denn auch das perfekte Bindeglied zum Blues, dem er sich seit einigen Jahren kompromisslos und mit Erfolg hingibt.

Sein Werk „Best in the West“ kann man als Enzyklopädie der Country Musik bezeichnen, denn das 11 Kapitel starke Buch gibt einen umfassenden Überblick über alle Country-stilistischen Spieltechniken und deren Anwendungsmöglichkeiten in anderen Musikrichtungen. Dazu gehören der Bluegrass-Back-up, der Carter-Leadstyle, die Bluegrass-Flatpicking-Soli, der Rockabilly-Trip, Der Western Swing und Honky Tonk und das Nashville-Leadstyles. Jede Spieltechnik wird mit einem Exkurs in die Geschichte und die Entstehung der Stilistik eingeführt. Mit Insgesamt fast 400 Beispiele mit hilfreichen Erklärungen, werden die Stilistiken an Beispielen musikalisch erarbeitet, wobei sie in jedem Kapitel nach drei Schwierigkeitsgraden angeordnet sind. Ein Workshop, der sich mit einem typischen Vertreter der jeweiligen Stile beschäftigt, rundet die Kapitel ab: zu nennen sind hier Musikgrößen wie Alton Delmore, Doc Watson, Clarence White, Chet Atkins, Scotty Moore, James Burton, Pete Anderson, Albert Lee, Eldon Shamblin, Steve Wariner und Jerry Donahue. Beendet werden die meisten Kapitel mit einer Diskographie, die gängige Songs mit den beschriebenen Spieltechniken auflistet.

Mit seiner Liebe zum Detail ist dieses Buch für den aktiven Gitarrenspieler gedacht, der allgemeine Grundlagen besitzt und sich dem Spiel der Country-Gitarre nähern möchte. Für den interessierten Fan, der sehr viel wissenswerte über die Country-Musik nachlesen möchte ist dieses Buch ein Kleinod.

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Weitere Artikel von Richard Köchli

Slide Guitar Styles

Best in the West (engl.)

Masters of Blues Guitar (dt.)

Masters of Blues Guitar (engl.)

Vorwort

CD Index

 

Kapitel 1: Grundlagen der Country-Rhythmusgitarre

Etwas Geschichte

Die ersten Schlagmuster (Niveau 1)

Kapodaster

Der Shuffle-Rhythmus

Basic-Countryrhythmen

  • - der Wechselbass
  • - Der Basslauf
  • - Das Carter-Back-up-Lick

Hammer-on (Niveau 2)

Pull-off

Workshop - Jimmi Rodgers

Dämpfakzente (Niveau 3)

Ghostnote-Rhythmen mit Fills und Bassläufen

Barréakkorde beim Back-up-Spiel

  • - Riff
  • - Kombinationen verschiedener Grifftypen (Sektorspiel)

High Class - Back-up mit offenen Akkorden

Diskographie

 

Kapitel 2: Bluegrass-Back-up

Etwas Geschichte

Die Rhythmusgitarre im Bluegrass (Niveau 2/3)

G-Run

  • - Zusätzliche Akkordanschläge
  • - Weniger Akkordanschläge

Ending

Barré - G-Runs

Diskographie

 

Kapitel 3: Carter-Leadstyle

Maybelle's Geschichte (Niveu 1)

Maybelle's Technik

  • - Maybelle's Flower
  • - John Hardy
  • - Will The Circle Will Be Broken (Niveau 2)
  • - Farther Song

Diskographie

Wreck Of Old 97 (Niveau 3)

 

Kapitel 4: Bluegrass-Flatpicking-Soli

Die Leadgitarre im Bluegrass (Niveau 1)

  • - Bluegrass-Licks in G-Dur
  • - Bluegrass-Licks in C-Dur
  • - Bluegrass-Licks in D-Dur

Solo in G-Dur (Niveau 2)

Solo in C-Dur

Theoretische Kurzanalyse

Fiddletunes (Niveau 3)

Workshops - Drei große Flatpicker

  • - Alton Delmore
  • - Doc Watson
  • -Clarence White

Crosspicking

Diskographie

 

Kapitel 5: Fingerpicking

Etwas Geschichte

Einführung ins Fingerpicking (Niveau 1)

Back-up-Picking

  • -Basic-Patterns
  • - Der Wechselbass
  • - Bassruns

Melodie-Picking - Melodische Verzierungen

Erweiterung der Basic-Patterns durch Fill-ins (Niveau 2)

3/4-Takt Pattern

Workshops

  • - Sam Mc Gee
  • - Merle Travis

Travis-Picking mit beweglichen Akkorden (Niveau 3)

Workshop - Chet Atkins

Fingerpicking-Licks zum Prahlen

Leadpicking

Diskographie

 

Kapitel 6: A Rockabilly-Trip

Etwas Geschichte

Back-up-Basics (Niveau 1)

Bewegliche Back-up-Riffs

Erweiterung der Back-up-Riffs (Niveau 2)

Workshop - Scotty Moore

Rockabilly-Leadlicks

Rockabilly-Solo (Niveau 3)

Diskographie

 

Kapitel 7: Nashville-Leadstyles

Etwas Geschichte

Workshop - Luther Perkins (Niveau 1)

Leadbasics

  • - Die vier Varianten der Durpenta-Improvisation
  • - Improvisationen mit verschiedenen Scales

Mehrstimmiges Solospiel

  • -Akkord-Licks
  • - Doublenote-Licks

Kombinationen des bisherigen Stoffes

Nashville Hammer-on- und Pull-off-Licks (Niveau 2)

Pedalsteel-Bending

Chicken-Picking

Ghostnotes

Gedämpfte Trillervorschläge

Workshop - James Burton

Country Rock - What's that?

Workshop - Pete Anderson

Open String-Adventures (Niveau 3)

Twin-Leads

Nashville-Specials

  • - Bottleneck-Slide
  • - Bend behind the nut
  • - Der magische Chromatic-Spurt
  • - Harmonics

Workshop - Albert Lee

Diskographie

 

Kapitel 8: Western Swing und Honky Tonk

Etwas Geschichte

Texas-Style-Comping (Niveau 1)

  • - Der Sock-Rhythmus
  • - Passing-Chords

Western-Swing-Leadgitarre (Niveau 2)

Honky-Tonk-Leadgitarre

Diminished Scale (Niveau 3)

Workshop - Eldon Shamblin

Diskographie

 

Kapitel 9: Cajun

Etwas Geschichte

Eine kurze Stilanalyse (Niveau 1)

Cajun Workshop (Niveau 2/3)

Diskographie

 

Kapitel 10: New Generation

Workshops

  • - Danny Gatton
  • - Brent Mason

Weitere Nashville-Cracks

  • - Ray Flacke
  • - Steve Wariner
  • - Jerry Donahue

Abschluss-Workshop

 

Kapitel 11: Theorie

Das Griffbrett

Tonstufen- und Intervallbezeichnungen

Nashville-Leadsheet

Die häufigsten Durtonleitern und ihre Akkordstufen

Die häufigsten Molltonleitern und ihre Akkordstufen

Beliebte Countryschemas

Simultanintervalle - Tonleitern

Sektorbezogene Gesamtübersicht

 

Sonderzeichentabelle

Beispielseiten Best in the West

 



Cripple Creek



Billy in the low Ground

Richard Köchli, seit 18 Jahren professioneller Musiker, stand als Gitarrist mit unzähligen Größen (Larry Garner, Yvonne Moore, Polo Hofer, Philipp Fankhauser, Keiser Twins, Luke Gasser, Jens Krüger, Jenny White u. v. a.) auf der Bühne, arbeitet als Studio-Musiker und Produzent für Künstler - wie Dänu Brüggemann, KRIZZ oder Blues-Max - und hat sich in Deutschland als Autor erfolgreicher Sachbücher einen Namen gemacht („Slide Guitar Styles“ und „Best in the West“). Zusammen mit seiner Band „Blue Roots Compagnie“ hat Köchli nun eine neue CD-Produktion eingespielt, welche ihn definitiv wegführt - vom reinen Gitarren-Virtuosen hin zum ambitionierten Singer & Songwriter.

Köchli pendelt seit 15 Jahren zwischen zwei Welten: In der Schweiz verdient er seinen Lebensunterhalt als Musiker und Produzent - in Frankreich lebt er zusammen mit seiner Frau und arbeitet dort an seinen eigenen Klang- und Buchprojekten. Diese Spannung passt zu seinem Charakter und spiegelt sich in seiner Arbeit. Bereits sein letztes Album „Blue Celtic Mystery“ (2003, MARA-Records), eine Fusion keltischer Musik und Mythen mit den Wurzeln des Blues, war wie ein eigenwilliges Bindeglied zweier Kulturen und erhielt in Fachkreisen großen Respekt. Auf seinem neuen Album „laid-back“ (MARA-Records) zeigt Köchli nun noch deutlicher das Gesicht eines Brückenbauers: Spielerisch verbindet er verschiedene Stile (Folk, Blues, Rock, Cajun usw.) und packt das Ganze in intensive und für Pop-Liebhaber zugängliche Melodien. Treffsicher arbeitet er mit dem Kontrast zweier stolzer Sprachkulturen, dem Französischen und dem Englischen. Mutig wechselt er in seinen Geschichten die Erzählperspektiven, wandelt von entspannter Fröhlichkeit zu humoristisch angehauchter Selbstkritik bis hin zu seelischer Abgrundtiefe oder gar zynischer Bissigkeit. Und scheinbar mühelos vollzieht er den Schritt vom reinen Instrumentalisten zum Sänger, der zwar um seinen Joker (die Slide-Gitarre) weiß, diesen aber konsequent in den Dienst seiner Geschichten stellt.

Entstanden ist ein subtiles Roots-Album erster Güte. Köchli versucht nicht, die Spuren all seiner Inspirations-Lieferanten zu verwischen, setzt jedoch alles daran, eigene Geschichten zu vermitteln und auszustrahlen. „Kaum zu glauben, dass man aus der Schweiz kommen kann und so nach tiefstem Südstaaten-Blues klingt“ (www.gitarrenlinks.de) – oder mit den Worten von Larry Garner, nach Köchli’s Gastspiel auf seiner Bühne in Luzern: „Maybe I don’t remember your face, but I’ll never forget your Slide-Guitar!“.